Maupiti

Welche Auswirkungen hat COVID-19 auf Französisch Polynesien: Bericht einer Einheimischen

Immer wieder stand ich während der vergangenen Monate im Austausch mit der lieben Anne-Marie, die gemeinsam mit ihrem Mann auf der wunderschönen Insel Maupiti lebt. Etwas Sorgen habe ich mir schon gemacht, denn so ganz ohne Touristen fehlen einer Pension nun einmal auch komplett die Einnahmen.

Anfangs planten die beiden zurück nach Frankreich zu gehen, doch als 2020 dann zuerst in Frankreich der Lock Down eintrat, wurde dieser Plan schnell verworfen. Kurz darauf wurde für Französisch Polynesien ebenfalls der Lock Down ausgerufen. Doch auf Maupiti und besser gesagt der Insel Motu Tiapaa lebt es sich während einem Lock Down natürlich trotzdem weiterhin schön, denn Menschen von außerhalb verirren sich dann wohl nicht mehr auf die Insel, sodass die beiden hier wohl sicherer waren als in Frankreich oder auf Tahiti.

Anfang Juni 2020 wurden die Grenzen wieder für einige Zeit geöffnet, sodass einige Gäste wieder auf Mauptiti und Französisch Polynesien reisen durften. Allerdings breitete sich die Pandemie auch auf Französisch Polynesien stärker aus, sodass die Grenzen im November wieder geschlossen wurden. Auch die Bewohner von Maupiti wurden während dieser Phase nicht vor Corona verschont.

Mit dem zweiten Lockdown verbesserte sich die Situation dann allerdings wieder. Das Land fand einen guten Weg mit der Pandemie umzugehen, sodass Französisch Polynesien letztlich bis jetzt “nur” 18.000 Fälle von COVID-19 verzeichnet.

Seit 1. Mai 2021 Einreise für Reisende aus den USA wieder erlaubt. Für Reisende aus Europa gilt weiterhin ein Einreiseverbot

Am 1. Mai 2021 begannen langsam wieder internationale Flüge nach Tahiti zu gehen, allerdings derzeit ausschließlich für US citizens. Die Corona Fälle sind auf 0 gesunken! Wann die Grenzen auch für den Rest der Welt wieder öffnen, ist derzeit noch ungewiss.

Obwohl die Pandemie jeden in der Tourismusbranche natürlich ohne Zweifel hart getroffen hat, sind wir sehr glücklich zu hören, dass es den Polynesiern und Bewohnern dort trotzdem gut geht. Land und Leute haben die Möglichkeit genutzt und sich von dem starken Tourismus der vergangenen Jahre erholt. Auch den Meeresbewohnern tat diese Ruhe sicherlich gut. Dennoch freuen sich auch die Polynesier schon darauf, bald wieder Gäste aus aller Welt begrüßen zu dürfen.

Du überlegst auch schon bald wieder nach Französisch Polynesien zu reisen? Ich denke gerade jetzt ist es wichtig, Land und Leute zu unterstützen. Daher möchte ich dir ans Herz legen, insbesondere auf die kleinen Inseln zu reisen und bei Familiengeführten Pensionen zu buchen. Auf Maupiti oder Huahine beispielsweise, sind große Luxusresorts überhaupt nicht vorhanden, die Menschen leben von ihrem eigenen Tourismus und sind somit komplett von ihren eigenen Familiengeführten Pensionen abhängig. Und was wäre Französisch Polynesien, ohne das Herz der Polynesier!?

Alles über unsere Zeit auf Maupiti in der Pension Le Kuriri erfährst du ganz ausführlich hier.

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