Ravensburg, Bodensee

Ravensburg Sehenswürdigkeiten: Die schönsten 20 Orte und unsere Tipps

Sicher kennst du sie, die Ravensburger Puzzle und Spiele*. Die Ravensburger Brettspiele sind schließlich weltweit bekannt! Kein Wunder also, dass die Stadt Ravensburg geprägt ist von den Ravensburger Brettspielen. Die wenigsten wissen, dass die Stadt Ravensburg in Oberschwaben auch rund um die Ravensburger Spiele noch so einiges zu bieten hat. Das erste was uns aufgefallen ist, als wir der Stadt Ravensburg einen Besuch abgestattet haben? Die unzähligen Türme und Tore der Stadt! Hier trifft mittelalterliches Flair auf Moderne!

In diesem Beitrag nehmen wir dich mit auf unseren Tagesausflug nach Ravensburg und zeigen dir, warum die Stadt Ravensburg das perfekte Ziel für deinen nächsten Tagesausflug ist.

Wir haben die Stadt Ravensburg an einem strahlend schönen Tag im Herbst besucht. Unseren Rundgang durch die Stadt haben wir am Frauentor bzw. dem Grünen Turm begonnen.

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Die Sehenswürdigkeiten der Stadt Ravensburg im Überblick

1. Frauentor

Wir starten unseren Rundgang durch Ravensburg am Frauentor. Bereits während wir auf das Frauentor zulaufen erkennen wir den unverkennbaren Charme der Stadt. Wir entdecken drei Türme bzw. Tore, von denen eines das Frauentor ist. Links daneben sticht der Turm der Liebfrauenkirche hervor. Auf der rechten Seite begeistert uns der Grüne Turm. Bevor ich aber weiter auf den Grünen Turm eingehe, stelle ich euch erst einmal das Frauentor und die Liebfrauenkirche vor.

Das Frauentor ist eines von ursprünglich vier Stadttoren. Heute sind nur noch drei übrig. Das Untertor, das Obertor und das Frauentor.

Rechts das Frauentor, links die Liebfrauenkirche

Das Frauentor war einst, obwohl es mit seinen 35,5 Metern Höhe das niedrigste Tor der Stadt ist, das wichtigste Tor der Reichsstadt. Von 1747 bis 1751 diente es als Kriminalgefängnis, von 1837 bis 1892 als Oberamtsgefängnis. Die Gitter vor den Fenstern deuten noch heute darauf hin. Das Innere des Tors wurde 1982 bei einem Brand zerstört.

Ursprünglich hieß das Tor Niederes Tor. Erst später wurde es an die direkt daneben liegende Liebfrauenkirche angelehnt und in Frauentor umbenannt.

2. Liebfrauenkirche

Die Liebfrauenkirche befindet sich direkt neben dem Frauentor. Erstmals erwähnt wurde die Liebfrauenkirche in den Jahren 1274 bzw. 1278, damals noch als “neue Marienkapelle”. Sie unterstand als Pfarrkirche dem Kloster Weingarten. 1470 wurde die dreischiffige Basilika um ein zusätzliches Seitenschiff erweitert. Besonderheiten der Liebfrauenkirche sind das sich am Westportal befindende Sandsteintympanon mit der Darstellung des Marienlebens sowie die wertvollen Chorfenster aus dem Jahr 1415. Die Ravensburger Schutzmantelmadonna stammt aus der Liebfrauenkirche.

Wir finden, die Liebfrauenkirche mit ihren vielen kleinen Türmen passt perfekt in das Stadtbild von Ravensburg.

Als wir die Liebfrauenkirche zum gegenüberliegenden Eingang wieder verlassen, finden wir uns mitten auf dem Wochenmarkt wieder. An mehr als 100 Ständen findest du hier jeden Samstag Frisches aus der Region ebenso wie mediterrane Köstlichkeiten.

Wir schlendern ein wenig über den Markt, bevor wir weiter in Richtung Grüner Turm laufen.

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3. Grüner Turm

Den Grünen Turm haben wir schon von Weitem erkannt. Das markante Dach des Turms ist nämlich tatsächlich grün, sodass der Grüne Turm aufgrund seiner grün glasierten Dachziegel unverkennbar ist. Zum größten Teil stammen diese sogar noch aus der Erbauungszeit!

Der Grüne Turm wurde im frühen 15. Jahrhundert erbaut und war früher Teil der Stadtmauer und diente als Wehrturm. Vom 15. Jahrhundert bis 1943 wurde er ebenfalls als Gefängnis genutzt. Seine ursprüngliche Gestalt hat sich bis heute unverändert erhalten.

Der Grüne Turm mit seinen grün glasierten Dachziegeln

Drei als Judenköpfe ausgeformte Gratziegel, die heute nicht mehr in dem Dach erhalten sind, dienten damals als Abwehrzeichen gegen das am Turm beginnende mittelalterliche Judenviertel, die Grüner-Turm-Straße als damalige Judengasse.

4. Gemalter Turm

Wir folgen der Grüner-Turm-Straße und gelangen zum Gemalten Turm, der seinem Namen tatsächlich alle Ehre macht. Denn benannt ist der aus dem 15. Jahrhundert stammende Turm nach der früheren Bemalung aus Rautenmustern und Wappenschildern, die bereits von Weitem zu erkennen sind. Zuletzt wurde der Turm und dessen Bemalung 1985 restauriert.

5. Ravensburger Altstadt

Das schöne an der Stadt Ravensburg, die im Übrigen seit 1266 offiziell ihr Stadtsiegel hat und sich somit Stadt nennen darf, ist, dass alle Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen und du immer schon nach wenigen Metern die nächste Sehenswürdigkeit erreichst. Besonders gut haben uns die engen, malerischen Gässchen mit ihren Fachwerkhäusern und besonderen Läden gefallen.

Wunderschönes Fachwerkhaus in der Innenstadt

Ravensburg ist ideal zum Shoppen. So viele hübsche Einrichtungsgeschäfte und einladende Cafés an nahezu jeder Ecke haben wir selten gesehen. Tipp: Nette Geschenke findest du in der Wunderkammer.

Und noch etwas ist besonders an der Innenstadt von Ravensburg: der Stadtbach an der Bachstraße, der zum erfrischen einlädt und einfach friedlich durch die Gässchen fließt! Nicht zu vergessen die vielen bemalten Häuserfassaden.

6. Marienplatz

Dabei bildet der Marienplatz das Zentrum der Stadt. Von hier aus kannst du in alle Himmelsrichtungen durch die ehemalige Freie Reichsstadt schlendern und die schönsten Orte entdecken. Besonders beliebt bei Einheimischen ist es, sich Samstags in ein Café auf dem Marienplatz zu setzen und das rege Treiben der Innenstadt zu beobachten.

Der Marienplatz bildet das Zentrum von Ravensburg

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7. Waaghaus

Das Waaghaus liegt direkt am Marienplatz und wurde von 1496 bis 1497 als städtisches Kaufhaus erbaut. Auf dem vorherigen Foto ist es ganz rechts zu sehen.

Es steht heute auf den ehemaligen Mauern des Heilig-Geist-Spitals, welches hier vom 13. Jahrhundert bis ca. 1497 stand. Nachdem das Spital in die Bachstraße verlegt wurde, wurde hier das städtische Kaufhaus errichtet.

Im Ergeschoss befand sich die Stadtwaage, die städtische Münze sowie einige Läden. Der gesamte erste Stock diente dem Tuchhandel. Im Dachgeschoss waren die Lagerräume. Besonders erwähnenswert ist der “Schwörsaal”. Bis 1802 diente die Kaufhalle nämlich als sog. Schwörsaal, in dem jährlich die neugewählten Amtsträger ihren Diensteid ablegten und umgekehrt die Bürgschaft der städtischen Obrigkeit Gehorsam schwor. Dieser Raum wurde bei einer Sanierung des Gebäudes um 1989 wieder hergestellt und steht nun für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen zur Verügung.

8. Blaserturm

Der Blaserturm ist unmittelbar an das Waaghaus angebaut und war bis zur Stadterweiterung des 14. Jahrhunderts ein Teil der Stadtbefestigung. Aufgrund der Stadterweiterung rückte er dann in die Mitte der Stadt und diente bis 1911 als zentraler städtischer Wachturm. Der Blaserturm ist 51 Meter hoch, hat 212 Stufen, 28 Fenster und eine mechanische Uhr.

Der Blaserturm ist einer der beiden besteigbaren Türme

Unser Tipp

Keinesfalls verpassen solltest du es, den Blaserturm zu besteigen. Das kannst du an jedem beliebigen Tag tun. Denn während du die Treppenstufen nach oben steigst, erfährst du viel über die Geschichte des Turms. Außerdem ist der Ausblick von oben auf die Stadt Ravensburg und ihre Türme grandios!

Der Aufstieg kostet gerade einmal 2 Euro und von oben hast du einen ganz herrlichen Blick in Richtung Veitsburg und hinüber zum Mehlsack. Achte unbedingt auf die vielen kleinen Türmchen, die nahezu überall in die Luft ragen.

9. Rathaus

Das Ravensburger Rathaus ist kaum zu übersehen. Es leuchtet in einem knalligen Orange-Rot und liegt direkt neben dem Waaghaus am Marienplatz.

Erbaut wurde das Rathaus 1386. Teile der Einrichtung stammen noch aus der Zeit um 1500.

Auf der Ostseite des Rathauses befindet sich eine sehr frühe Darstellung des Stadt- und Reichswappens aus Sandstein, welches etwa aus dem 14. Jahrhundert stammt.

An der Nordseite befindet sich ein Kerker – hier wurden vom Gerichskerker aus Todesurteile verkündet.

Aber auch das Innere des Rathauses ist ziemlich bemerkenswert.

10. Lederhaus

Das Lederhaus steht gegenüber vom Rathaus und dem Waaghaus. Es heißt Lederhaus, weil hier einst alle Berufe angesiedelt waren, die mit Leder zu tun hatten – etwa Sattler, Kürschner, Gerber oder Schuhmacher.

Außerdem befand sich hier früher der sogenannte Pranger. Das heißt hier mussten all jene ausharren und wurden öffentlich ausgestellt, die bestraft wurden. Die Malereien der auffälligen Fassade stammen aus der Renaissance, das Haus selbst wurde in der Gotik gebaut.

Die Fassade des Lederhauses ist besonders auffällig

11. Kornhaus

Das städtische Kornhaus, auch “Schranne” genannt, liegt direkt am Marienplatz. In der “Schranne” wurde bis ins 20. Jahrhundert Getreide aus ganz Oberschwaben gehandelt. Heute befindet sich in dem 1451/1452 erbauten Gebäude die Stadtbücherei.

Im Kornhaus wurde einst Getreide aus ganz Oberschwaben gehandelt

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12. Spitalturm

Bevor es weiter mit unserer Rundtour geht, machen wir einen kleinen Abstecher zum 42 Meter hohen Spitalturm, der einige Minuten von der Innenstadt entfernt liegt. Dieser wurde 1363 errichtet, um die Stadtmauern zu sichern. Er wird auch Sauturm genannt, weil hier früher die ehemaligen Schweineställe des Spitals angesiedelt waren.

13. Bacchus

Unser nächster Stop ist das Bacchus. Das Bacchus war früher eine mittelalterliche Badstube und hieß Rößlinsbad. Als sogenanntes Schwitzbad war es vom 14. Jahrhundert bis um 1700 in Betrieb. Heute kannst du dort im Untergeschoss beeindruckende mittelalterliche Gewölbe betrachten.

14. Schellenberg Turm

Der Schellenberg-Turm liegt nicht ganz auf unserem Weg, dennoch wollen wir auch dorthin einen kurzen Abstecher machen. Offiziell heißt der Turm Schellenberg-Turm. Unter Einheimischen ist er aber vielmehr als “Katzenlieselesturm” bekannt. Er ist einer der vielen gut erhaltenen und einer der bekanntesten mittelalterlichen Türme in Ravensburg, die heute rund ums Stadtzentrum zu finden sind.

Er war Teil der ehemaligen Stadtmauer von Ravensburg und damit ein wichtiges mittelalterliches Relikt der ehemaligen historischen Handelsstadt.

15. Humpis-Quartier

Wir lieben sie, diese schnuckeligen, spätmittelalterlichen Wohnquartiere, in denen tausende Jahre alte Geschichte eines ganzen Viertels und der Stadt Ravensburg erzählt wird. Das Humpis-Quartier in Ravensburg ist eines der besterhaltenen spätmittelalterlichen Wohnquartiere in Süddeutschland, weshalb sich eine Entdeckungsreise ins Mittelalter hier ganz besonders rentiert.

Unser Tipp

Seit der Entstehung Ravensburg, also seit ungefähr 1000 Jahren, leben Menschen in den Gebäuden oder Vorgängerbauten des Humpis-Quartiers. Sie alle haben Spuren hinterlassen. Im Museum Humpis Quartier kannst du einen Rundgang durchs Quartier machen und dich auf die Spuren der ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen durch die Jahrhunderte machen. Dabei ist das Museum eines der größten kulturhistorischen Museen in Bodensee-Oberschwaben. Das besondere Haus des Quartiers findest du in der Marktstraße 45.

Museum Humpis-Quartier

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11-18 Uhr
Eintritt: 7 Euro, Kinder bis 18 Jahre sind frei
Adresse: Marktstraße 45, 88212 Ravensburg

16. Ravensburger Museum

Direkt gegenüber liegt das Ravensburger Museum mit Museumsshop. Im Museum Ravensburger kannst du erleben, wie das Unternehmen seit den Anfängen 1883 zu dem geworden ist, was es heute ist. Bestaune die frühen Spiele und Bücher, begegne den Ravensburger Klassikern, erfahre wie ein Spiel entsteht oder ein Puzzle gemacht wird und tauche in die Ravensburger Lesewelten ein.

Übrigens können Kinder hier auch ihren Geburtstag feiern und viele Spiele selbst testen.

Ein Besuch im Museumsshop darf natürlich nicht fehlen. Hier erhälst du alles rund um Ravensburger. Vielleicht hast du ja auch Lust mal wieder ein Ravensburger Puzzle* zu machen?

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
Eintritt: Erwachsene zahlen 10,50 Euro, Kinder von 3-14 Jahre zahlen 8 Euro
Adresse: Marktstraße 26, 88212 Ravensburg

Besonders für Kinder lohnt sich auch ein Besuch im Freizeitpark Ravensburger Spieleland! Und somit ein Wochenendausflug nach Ravensburg.

17. Obertor

Das 42 Meter hohe Obertor passieren wir direkt nach dem Ravensburger Museum, welches auf dem Bild rechts durch die Spielfigur gekennzeichnet ist. Im Giebel des Obertores befand sich das sogenannte “Armsünderglöcklein”, welches einst bei Hinrichtungen läutete.

Das Obertor, im Vordergrund der Rutenbrunnen und das Ravensburger Museum

18. Rutenbrunnen

Unmittelbar vor dem Obertor befindet sich der Rutenbrunnen. Alljährlich findet in Ravensburg das sogenannte Rutenfest statt – direkt vor den Sommerferien. Der Brunnen zeigt die Geschichte des Festes. Es geht zurück auf das sogenannte Rutengehen in der Schuljugend, das seit 1645 erwähnt ist.

Der Rutenbrunnen zeigt die Geschichte des Rutenfestes
Rechts geht es die Stufen zum Mehlsack hinauf

19. Mehlsack

Insgesamt sieben Türme rahmen die historische, mittelalterliche Innenstadt ein. Nur zwei davon sind begehbar und locken mit fantastischen Aussichten. Vom Aufstieg auf den Blaserturm haben wir dir ja bereits berichtet. Der zweite begehbare Turm ist der imposante weiße Mehlsack – das Wahrzeichen von Ravensburg. Dieser ist allerdings nur am Wochenende geöffnet. Bei gutem Wetter reicht dann der Blick aber sogar bis zur Basilika Weingarten und zum Bodensee.

Besonders auffällig ist die Flagge, die auf dem Dach des Mehlsack gehisst ist. Sie ist die Flagge der Stadt. Erbaut wurde der weiße Turm von 1425 bis 1429, um Angriffe auf die über ihm liegende Burg zu verhindern. Der imposante Mehlsack gilt als Wahrzeichen der Stadt Ravensburg. Bestimmt fragst du dich, warum ein Turm als Mehlsack bezeichnet wird. Das liegt daran, weil er so aussieht, als hätte man Mehlsäcke aufgeschichtet und den Turm daraus gebaut. Möchtest du den Turm besteigen, musst du 253 Stufen erklimmen, um von 51 Metern Höhe die Aussicht über Ravensburg zu genießen. Das ist allerdings nur in den Sommermonaten und am Wochenende möglich.

Der imposante Mehlsack ist das Wahrzeichen von Ravensburg

Ein großartiges Panorama auf die Stadt, ganz ohne Turmaufstieg bietet auch das Aussichtsplateau der Veitsburg.

Dazu gehen wir die Stufen bis zum Mehlsack hinauf, wobei uns wieder einmal auffällt, wie viele Dachterrassen es allgemein in der Bodenseeregion gibt – ein Träumchen mitten in einer solch mittelalterlichen Stadt!

In einer Wohnung mit Dachterrasse lässt es sich hier sicher gut aushalten!

20. Veitsburg auf dem Veitsberg

Unser persönliches Highlight kommt nun getreu dem Motto “das beste kommt zum Schluss”, zum Schluss. Ich denke die Stadt Ravensburg hat uns deshalb so gut gefallen, weil sie so viele Möglichkeiten bietet, die Stadt von oben zu betrachten. Und wenn ihr schon andere unserer Beiträge gelesen habt wisst ihr bestimmt, wie gerne wir es mögen, wenn wir etwas von oben bestaunen können.

Die Veitsburg thront oberhalb der Stadt Ravensburg und gehörte früher zur Familie der Habsburger. Der Aufstieg lohnt sich ganz besonders, denn von der Burg bietet sich dir ein traumhafter Ausblick über ganz Ravensburg.

Um auf die Veitsburg zu gelangen gibt es zwei Möglichkeiten, entweder du nimmst die Stufen direkt hinter dem Mehlsack oder du wählst den Serpentinenweg, der sich vom Mehlsack bis hinauf zur Burg mit wunderbarer Aussicht schlängelt.

https://www.instagram.com/p/CVYqb9XtBh8/
Vom Aussichtsplateau kannst du fast bis zum Bodensee schauen
Das Wahrzeichen der Stadt ist von überall aus zu sehen
Die vielen Türme und Tore der Stadt sind wirklich einzigartig

Oben angekommen, kannst du den Blick über Ravensburg schweifen lassen oder es dir im Biergarten mit einem erfrischenden Getränk gemütlich machen. Neben einem Restaurant, in dem du übrigens auch an einem Krimi-Dinner teilnehmen kannst (Unser Tipp für die etwas anderen gemütlichen Abende!) gibt es dort oben auch noch eine Jugendherberge!

Heute ist ein Restaurant in der Veitsburg

Mit etwas Glück, siehst du vielleicht ganz knapp ein Zeppelin über dir fliegen!

Hier oben hatten wir das Gefühl das Zeppelin würde nur wenige Meter direkt über uns fliegen

Glücklich und um einige Eindrücke reicher beenden wir unsere Sightseeing- & Shopping-Tour durch Ravensburg. Ja, du hast richtig gelesen, tatsächlich konnte ich an fast keinem der zahlreichen schnuckeligen und individuellen Läden vorbei gehen und habe neben einer super schönen Vase auch noch einige andere Einrichtungsgegenstände ergattern können.

Ähnlich ist es uns mit den Cafés und Restaurants ergangen. Nur, dass wir natürlich nicht in jedem Café halt machen konnten. Auf unserer Tour sind uns einige Cafés und Restaurants aufgefallen, die wir aber natürlich gerne noch mit dir teilen möchten.

Café & Restaurant Empfehlungen in Ravensburg

Fabrikverkauf Tekrum Kambly

Weder Sehenswürdigkeit, noch Café ist dieser besondere Tipp – teilen möchten wir ihn mit dir aber natürlich trotzdem: Bestimmt kennst du das Feingebäck Tekrum. Seit 1897 steht Tekrum für die hochwertigste Feingebäck-Tradition Deutschlands. Was aber kaum jemand weiß, das erlesene Tekrum-Feingebäck wird seit über 120 Jahren in Ravensburg in bester Qualität hergestellt.

Vor über 120 Jahren legte der Konditor Theodor Krumm in Ravensburg mit dem Café Krumm den Grundstein für den Erfolg von Tekrum. Heute lässt Kambly die Tekrum Tradition wiederaufleben. Erlesene Tekrum Feingebäcke werden nach original Rezeptur von Theodor Krumm in bester Qualität von Hand hergestellt. Dank der sorgfältigen Handarbeit, der Verwendung hochwertiger Zutaten und der Verpflichtung zur Tradition, sorgen diese kleinen Köstlichkeiten für das besondere Genusserlebnis.

Falls du daher noch auf der Suche nach einem leckeren Weihnachtsgeschenk bist oder einfach nur so das Schweizer Feingebäck testen möchtest: In den Fabrikverkäufen Tekrum Kambly (ehemals königlicher Hoflieferant) findest du neben dem Feingebäck der Schweizer Traditionsmarken Kambly und Tekrum eine Vielzahl an Produkten der Marken Griesson, DeBeukelaer, Prinzen Rolle, LEICHT & CROSS, Lindt, Wawi, Pauly und Lisa´s Chips. Pandemiebedingt musste das dazugehörige Erlebniscafé Trekrum Kambly, welches erst 2018 eröffnet hatte, leider Mitte 2021 schließen. Der Fabrikverkauf ist aber weiterhin geöffnet.

Adresse: Bachstraße 31, 88214 Ravensburg
Öffnungszeiten: hier

Café Glücklich

Das Café Glücklich liegt in der Grüner-Turm-Straße 25 und ist ein gemütliches Café in Wohnzimmeratmosphäre und Pastellfarben mit kreativen Torten und veganem Angebot.

Café Nero

Das Café Nero ist ein tolles Café in der Altstadt von Ravensburg mit liebevoll zubereiteten Café Spezialitäten und fabelhaften Frühstücksangeboten! Schaut euch nur diese Leckereien auf deren offziellem Instagram Account an!

Restaurant, Café & Bar Stippe

Super leckere Kuchen und leckere regionale Gerichte gibt’s im gemütlichen Restaurant, Café & Bar Stippe!

African Queen

Im African Queen findet ihr unglaublich leckeres Mittagessen in angenehmer Atmosphäre. Das African Queen ist unser liebstes Restaurant in Ravensburg für ein leckeres vegetarisches/veganes Mittagessen.

Im dazugehörigen Laden gibt es verschiedene afrikanische Deko und Kleidung.

Gleis 9

Im Gleis 9 kannst du dich in die große weite Welt des Street Food entführen lassen. Am Abend verwandelt sich das Restaurant in eine hippe Bar! Wir empfehlen frühzeitig zu reservieren, denn an Wochenenden ist das Gleis 9 schnell bereits ab Mittwoch ausgebucht!

Mandala vegan

Das Mandala ist das vegane Bistro Ravenburgs! Freue dich auf exklusive Bowls, Wraps und Curries mit leckeren frischen Zutaten. Auch am Nachmittag ist das Mandala einen Besuch wert – für die super leckeren veganen Kuchen und Leckereien. Ich persönlich finde das Mandala jedoch vom Preis/Leistungsverhältnis verhältnismäßig etwas teuer.

Übersicht Marktstände Wochenmarkt Ravensburger Innenstadt

Regelmäßige Märkte:

Wochenmarkt Innenstadt – samstags

Jeden Samstag von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr findet in der Marktstraße, Kirchstraße, Herrenstraße und auf dem Marienplatz an mehr als 100 Ständen der Wochenmarkt statt. Hier findet sich allerlei fisches aus der Region ebenso wie mediterrane Köstlichkeiten wie Oliven oder Feigen. Neben all den Köstlichkeiten werden auch Naturbürsten oder Holzwaren sowie Blumen, Pflanzen oder Setzlinge im Angebot. Keinesfalls verpassen solltest du das Imbissangebot der Dinnete am Lederhausplatz. Falls du nicht weißt was diese schwäbische Spezialität ist, habe ich dir diese in diesem Beitrag über Unteruhldingen (Geheimtipp Restaurant) schon einmal genau beschrieben.

Wochenmarkt Westadt- donnerstags

Jeden Donnerstag von 8 bis 13 Uhr findet in der Mittelöschstraße in Ravensburg ein kleiner aber feiner Wochenmarkt mit allerlei regionalen Köstlichkeiten voller Obst, Gemüse, Käse, Säften und Feinkost statt.

Bauernmarkt – täglich von Montag bis Samstag

Falls du es nicht zu den Marktzeiten nach Ravensburg schaffst, kannst du auch dem Bauernmarkt Ravensburg in der Marktstraße 6 einen Besuch abstatten. Hier bekommst du von Montag bis Samstag lokale Produkte aus der Region.

“Marktschwärmerei” in der Weinbergstraße, freitags – mit Vorbestellung –

Eine ganz tolle Möglichkeit um an regionale und frische Produkte zu kommen ist auch das Konzept der Marktschwärmerei Ravensburg in der Weinbergstraße 11. Online können hier vorab Bestellungen aufgegeben werden – die Lebensmitteln stammen ausschließlich aus der Region – und Freitags zwischen 17 – 18.30 Uhr abgeholt werden.

Jährliche Märkte:

Kunst- und Handwerkermarkt: Einmal jährlich an einem Wochenende im Juli findet der Kunst- und Handwerkermarkt rund um die Kirche St. Jodok in der Ravensburger Unterstadt statt.

Martinimarkt: Einmal jährlich, Freitag und Samstag nach Martini, findet der Jahrmarkt vom Marienplatz über die Kirchstraße bis zur Bachstraße in der Innenstadt Ravensburg statt.

Christkindlesmarkt Ravensburg: Besonders beliebt ist der Christkindlesmarkt Ravensburg. Dieser findet von Freitag vor dem 1. Advent bis 22. Dezember statt. Täglich hat der Christkindlesmarkt von 11 bis 20 Uhr geöffnet. Weiter Informationen zum Ravensburger Christkindlesmarkt findest du hier.

Übernachten in Ravensburg – unsere Tipps

4-Sterne-Luxus im GINN City and Lounge Ravensburg

Das GINN City and Lounge Ravensburg* ist ein sehr schickes, modernes und optimal gelegenes Hotel. Gäste schätzen besonders das hervorragende Frühstück und die Freundlichkeit des Personals. Parkmöglichkeiten gibt es in der eigenen Tiefgarage.

Hier geht’s zum GINN City and Lounge Ravensburg*

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