Südafrika Nationalparks: Die 15 schönsten Nationalparks & Naturreservate
Die Südafrika Nationalparks gehören zu den Orten, für die wir unsere Reiseroute jederzeit anpassen würden. Denn einige Parks sind nicht einfach nur nette Stopps unterwegs, sondern echte Highlights, wegen denen sich ein Umweg oder sogar mehrere zusätzliche Reisetage lohnen.
Wir haben auf unseren Reisen durch Südafrika bereits zahlreiche Nationalparks und Reservate besucht. Von klassischen Safari-Gebieten mit Elefanten, Löwen und Nashörnern bis hin zu wilden Küsten, tiefen Schluchten und spektakulären Wanderregionen. Und genau deshalb wissen wir inzwischen ziemlich genau, welche Nationalparks in Südafrika man wirklich kennen sollte.
In diesem Beitrag zeigen wir dir unsere 15 schönsten Nationalparks und Reservate in Südafrika, welche Parks wir sofort wieder besuchen würden, wo du die besten Safari-Erlebnisse hast und für welche Nationalparks es sich lohnt, deine Südafrika Rundreise gezielt anzupassen.
Außerdem erfährst du, welcher Park sich für die Big Five, als Selbstfahrer, zum Wandern oder für spektakuläre Landschaften besonders lohnt und wie du die einzelnen Nationalparks in Südafrika sinnvoll in deine Route integrierst.
👉 Planst du gerade deine komplette Reise? Dann findest du in unserem großen Südafrika Rundreise planen Guide unsere Routenvorschläge, Reisezeiten, Mietwagen-Tipps, Kosten und alle wichtigen Hinweise für die Planung deiner Südafrika Rundreise.
Kurz & kompakt: Welche Südafrika Nationalparks solltest du kennen?
- 🦁 Für klassische Safari & Big Five: Der Kruger Nationalpark ist für uns der wichtigste Safari-Park Südafrikas und gehört auf jede Wildlife-Bucketlist.
- 🐘 Für Elefanten: Der Addo Elephant National Park ist einer unserer Lieblings-Nationalparks, wenn du viele Elefanten sehen möchtest und an der Garden Route unterwegs bist.
- 🌊 Für Küste & Garden Route: Der Tsitsikamma National Park verbindet spektakuläre Küstenlandschaft, Hängebrücken, Wanderwege und Meer.
- 🦏 Für Nashörner & Safari: Der Hluhluwe-iMfolozi Park gehört zu den spannendsten Wildlife-Gebieten in KwaZulu-Natal.
- 🏜️ Für besondere Landschaften: Der Kgalagadi Transfrontier Park ist mit roten Dünen, Weite und außergewöhnlichen Tierbeobachtungen komplett anders als die klassischen Safari-Parks.
- ⭐ Unsere Favoriten: Kruger, Addo, Tsitsikamma, Hluhluwe-iMfolozi und Kgalagadi sind die Parks, für die wir unsere Route jederzeit wieder anpassen würden.
📘 Du planst deine Südafrika Rundreise gerade konkret?
In unserem 650+ Seiten Südafrika Reiseführer findest du nicht nur die schönsten Nationalparks in Südafrika, sondern auch 10 komplett ausgearbeitete Routenvorschläge, konkrete Empfehlungen für Safari, Unterkünfte, Mietwagen, Reisezeit, Kosten und Sicherheit. So kannst du direkt sehen, welche Nationalparks sich sinnvoll miteinander kombinieren lassen und welche Route am besten zu deiner Reisezeit und deinem Zeitraum passt.
👉 Hier findest du unseren Südafrika Reiseführer und unsere konkreten Routenvorschläge für deine Reise.
Welcher Südafrika Nationalpark passt zu deiner Reise?
Welcher Park für deine Südafrika Rundreise besonders spannend ist, hängt vor allem davon ab, was du erleben möchtest. Für klassische Safari und Big Five ist der Kruger Nationalpark kaum zu schlagen, für Elefanten ist der Addo besonders stark, für Küste und Wandern der Tsitsikamma und für außergewöhnliche Landschaften der Kgalagadi.
Wichtig ist für uns aber vor allem: Einige dieser Parks sind so besonders, dass wir unsere Route bewusst danach planen würden. Genau deshalb stellen wir dir im nächsten Abschnitt unsere 15 schönsten Nationalparks und Reservate in Südafrika im Detail vor.
Südafrika Nationalparks Karte: Wo liegen die schönsten Nationalparks in Südafrika?
Auf unserer Karte findest du unsere 15 schönsten Nationalparks und Naturreservate in Südafrika im Überblick. Dabei wird schnell klar: Südafrika ist riesig und alle Parks auf einer einzigen Reise miteinander zu verbinden, ist kaum realistisch.
Deshalb hilft dir dieser Beitrag dabei, gezielt die Nationalparks auszuwählen, die am besten zu deiner Reise passen. Wir zeigen dir, wo du die Big Five sehen kannst, welche Parks sich besonders für Safari, Selbstfahrer, Wandern oder Küstenlandschaften eignen und für welche Nationalparks es sich sogar lohnt, die eigene Route anzupassen.
Und keine Sorge, wenn nicht alles auf eine Reise passt. Genau wie wir kommen viele Reisende immer wieder nach Südafrika zurück und entdecken dabei jedes Mal auch wieder neue Nationalparks und Naturreservate.
💡Möchtest du die Karte auf deinem Smartphone in der Google-Maps-App öffnen, klicke einfach auf das Rechteck oben rechts.
1. Kruger Nationalpark – Safari, Big Five & Wildlife pur
Der Kruger Nationalpark ist das größte Wildschutzgebiet in Südafrika und einer der beeindruckendsten Nationalparks des Landes! Auf fast zwei Millionen Hektar erwartet dich eine enorme Vielfalt an Wildtieren – darunter natürlich auch die Big Five – und gleichzeitig die Möglichkeit, den Nationalpark ganz unkompliziert als Selbstfahrer zu erkunden.
Gerade diese Kombination macht eine Safari im Kruger Nationalpark für uns so besonders. Du kannst morgens mit dem eigenen Mietwagen losfahren, stundenlang auf eigene Faust nach Elefanten, Löwen, Leoparden oder Nashörnern suchen und zusätzlich nachmittags in einer Game Lodge ankommen und an einer geführten Safari teilnehmen. Beim ersten Besuch lohnt es sich unbedingt, beides miteinander zu kombinieren. Denn als Selbstfahrer durch den Kruger zu fahren vermittelt nochmals ein komplett anderes Gefühl, als den Kruger Nationalpark auf einem geführten Game Drive zu erleben. Wenn du uns fragst, ist deshalb definitiv beides lohnenswert!
Wir selbst haben bereits sowohl in authentischen Safari-Camps im Nationalpark übernachtet, als auch an verschiedenen Orten außerhalb des Parks, um den Kruger als Selbstfahrer zu erkunden. Besuchst du den Kruger zum ersten Mal, ist es empfehlenswert, dem Kruger auf keinen Fall nur einen kurzen Tagesausflug zu widmen. Der Park ist nicht nur riesig, sondern auch überaus vielfältig, weshalb es sich lohnt, mehrere Tage in unterschiedlichen Regionen im Kruger Nationalpark einzuplanen und mindestens sowohl den Norden, als auch den Süden zu erkunden.
📌 Kruger Nationalpark auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Für den ersten Besuch empfehlen wir mindestens 2 bis 3 volle Tage, besser noch mehr, wenn Safari ein Schwerpunkt deiner Südafrika Reise ist.
- Selbstfahrer oder geführte Safari? Am besten beides. Beim Selbstfahren bist du komplett flexibel, während Guides oft ein geschulteres Auge haben und dir zusätzlich viel über Tiere und ihr Verhalten erklären. Doch auch hier gibt es nochmals Unterschiede. Während die einen Guides sich ebenso wie du als Selbstfahrer an die ganz normalen Straßen und Wege halten müssen, gilt das für Guides in privaten Game Reserves innerhalb des Nationalparks so nicht unbedingt. Genau deshalb lohnt es sich, mindestens eine Nacht in einem privaten Reservat innerhalb des Kruger Nationalparks zu verbringen.
- Übernachten: Wir haben unter anderem im Terrapin Studio* südlich vom Kruger Nationalpark (ideale Ausgangslage für Selbstfahrer) und im Ndzhaka Tented Camp* im Norden des Nationalparks (Privates Camp mit 2 geführten Game Drives pro Tag) übernachtet. Innerhalb des Nationalparks gibt es außerdem zahlreiche weitere Rest Camps, Bush Camps und Lodges. 👉 Alles, was du über das Übernachten in Main Camps, Private Game Reserves und die Städte rund um den Kruger als Ausgangslage wissen musst, findest du in unserem ausführlichen Kruger Nationalpark Guide Part 2!
- Eintritt: Erw./Kinder 602/300 Rand. Mit gültiger Wild Card ist die Conversation Fee in der Regel abgedeckt.
- Unser Highlight: Die Kombination aus eigener Self Drive Safari und geführtem Game Drive.
⭐ Unser Tipp: Plane deine Selbstfahrer-Safari-Strecken im Kruger Nationalpark vorab bewusst und erkunde lieber eine kleinere Region intensiv, fahre langsam und halte regelmäßig an Wasserlöchern, anstatt einfach nur die Hauptstraßen entlang zu fahren. Oft entstehen gerade dann die besten Tierbeobachtungen. In unserem Kruger Nationalpark Guide Part 3 verraten wir dir Die besten Routen für deine Selbstfahrer-Safari durch den Kruger Nationalpark und warum du definitiv als Selbstfahrer durch den Kruger Nationalpark fahren solltest!
👉 Du möchtest den Kruger Nationalpark selbst besuchen? In unserem ausführlichen, 5-teiligen Kruger Nationalpark Guide findest du unsere Erfahrungen, Tipps zu Safari, Selbstfahren, Unterkünften, Eintritt, Routen und alles, was du für deinen ersten Besuch wissen solltest. Hier kommst du zu unserem informativen Kruger Nationalpark Guide Part 1.

2. Blyde River Canyon – Panorama Route, Aussichtspunkte & spektakuläre Landschaft
26 Kilometer lang, bis zu 800 Meter tief und bekannt als der drittgrößte und gleichzeitig grünste Canyon der Welt – Willkommen im Blyde River Canyon, der für uns zu den beeindruckendsten Landschaften im Nordosten Südafrikas und einem der absoluten Highlights entlang der Panorama Route gehört. Der tief eingeschnittene, außergewöhnlich grüne Canyon liegt im Blyde River Canyon Nature Reserve und lässt sich perfekt mit einer Reise zum Kruger Nationalpark verbinden.
Besonders schön finden wir, dass du den Canyon nicht nur von einem einzigen Aussichtspunkt erlebst. Entlang der Panorama Route warten immer wieder neue Perspektiven, kurze Spaziergänge und spektakuläre Stopps – darunter Three Rondavels, Bourke’s Luck Potholes und God’s Window.
Wir planen die Panorama Route dabei bewusst als eigenen Stopp ein und sehen sie nicht nur als Zwischenstation auf dem Weg zum Kruger. Gerade wenn du Landschaft, Aussichtspunkte und kurze Wanderungen magst, solltest du hier mindestens einen ganzen Tag einplanen.
📌 Blyde River Canyon auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Für die Panorama Route solltest du mindestens 1 bis 1,5 Tage einplanen, damit du die wichtigsten Aussichtspunkte ohne Zeitdruck besuchen kannst.
- Beste Ausgangslage: Graskop ist praktisch gelegen und eignet sich gut als Basis für die Panorama Route. Wir empfehlen dort zum Beispiel das Angels View Hotel*.
- Was solltest du nicht verpassen? Three Rondavels, Bourke’s Luck Potholes und God’s Window gehören für uns zu den wichtigsten Stopps entlang der Route.
- Tour oder Mietwagen? Mit Mietwagen bist du deutlich flexibler und kannst spontan an Aussichtspunkten oder kleineren Stopps halten. Alternativ kannst du die Panorama Route auch als geführte Tagestour ab Hazyview* (ab 104 Euro) oder Umgebung besuchen.
- Eintritt: Für einzelne Aussichtspunkte und Attraktionen entlang der Panorama Route fallen separate Eintrittsgebühren an. Prüfe die aktuellen Preise am besten kurz vor deinem Besuch.
⭐ Unser Tipp: Pack dir etwas zu essen ein und plane dein Mittagessen an einem der Aussichtspunkte entlang des Blyde River Canyon ein. Wir haben hier selbst unsere Brotzeit mit Blick über die Schlucht ausgepackt und kaum irgendwo schöner Mittag gegessen!
👉 Du möchtest den Blyde River Canyon und die Panorama Route selbst besuchen? In unserem ausführlichen Panorama-Route-Guide findest du die schönsten Aussichtspunkte, unsere Route, Tipps zur Übernachtung und alles, was du für die Planung wissen solltest.

3. West Coast Nationalpark – Lagune, Flower Season & Küstenlandschaft
Der West Coast National Park gehört für uns zu den schönsten Nationalparks rund um Kapstadt, was vor allem an der türkisfarbenen Langebaan Lagoon, der weiten Küstenlandschaft und der berühmten Flower Season im südafrikanischen Frühling liegt.
Besonders spektakulär ist der Park im August und September, wenn sich große Teile der Landschaft in ein Meer aus Wildblumen verwandeln. In dieser Zeit öffnet auch die Postberg Section, die nur während der Flower Season für Besucher zugänglich ist.
Aber auch außerhalb der Flower Season lohnt sich der West Coast National Park. Wir waren selbst zuletzt im Januar dort und hatten sogar Glück, eine ganze Flamingo-Familie zu beobachten. Dazu kommen die wunderschönen Strände, einladende Picknickplätze und die atemberaubende Lagune.
📌 West Coast Nationalpark auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Plane mindestens einen vollen Tag ein, besonders wenn du Kraalbaai, Aussichtspunkte und mehrere Stopps im Park besuchen möchtest.
- Beste Ausgangslage: Langebaan eignet sich perfekt als Basis. Wir empfehlen dort unter anderem die Three Feathers Cottages* zum Übernachten.
- Wann lohnt sich der Park besonders? Die Flower Season im August und September ist das große Highlight. Unter der Woche ist es meist angenehmer, da die Wochenenden sehr voll werden können.
- Was solltest du nicht verpassen? Ein Stopp an der Kraalbaai Lagoon gehört für uns unbedingt dazu. Der Strand eignet sich perfekt für eine Pause oder ein Picknick direkt am Wasser.
- Eintritt: Erw./Kinder 144/72 Rand, in Flower Season Erw./Kinder 306/153 Rand, mit der WildCard kostenlos
⭐ Unser Tipp: Wenn du zur Flower Season kommst, fahr möglichst früh und idealerweise unter der Woche in den Park. An sonnigen Wochenenden kann es an den Eingängen und in der Postberg Section richtig voll werden. Bei unserem letzten Besuch im Januar hingegen, war der Park wie leer gefegt, was definitiv ebenfalls seinen Reiz hat!
👉 Du möchtest den West Coast National Park selbst besuchen? In unserem ausführlichen West Coast Nationalpark-Guide findest du unsere Tipps für den Nationalpark, die schönsten Stopps rund um die Lagune, Unterkünfte und alles, was du für deinen Aufenthalt im West Coast Nationalpark an der Westküste Südafrikas wissen solltest.

4. Garden Route National Park – Wilderness, Knysna & Tsitsikamma
Der Garden Route National Park gehört für uns zu den vielseitigsten Nationalparks in Südafrika. Er umfasst die drei bekannten Bereiche Wilderness, Knysna und Tsitsikamma und verbindet wilde Küsten, dichte Wälder, Flüsse, Lagunen und einige der schönsten Wanderwege entlang der Garden Route.
Genau diese Vielfalt macht den Garden Route National Park für uns so besonders. In Wilderness kannst du mit dem Kajak auf dem Touw River unterwegs sein, rund um Knysna durch alte Wälder und entlang der Lagune wandern und in Tsitsikamma warten mit Storms River Mouth, der Suspension Bridge und dem Otter Trail einige der spektakulärsten Küstenabschnitte der gesamten Garden Route.
Wir zählen den Garden Route National Park deshalb klar zu unseren persönlichen Favoriten. Gerade wenn du deine Südafrika Rundreise entlang der Garden Route planst, solltest du nicht nur einzelne Orte abfahren, sondern bewusst Zeit für die verschiedenen Bereiche des Nationalparks einplanen.
📌 Garden Route Nationalpark auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Für die komplette Garden Route empfehlen wir mindestens 7 Nächte, idealerweise länger. Für Wilderness, Knysna und Tsitsikamma solltest du jeweils bewusst Zeit einplanen.
- Unsere liebsten Ausgangsorte: Wilderness, Knysna und Plettenberg Bay. Wir haben unter anderem im Mes Amis Beach Guesthouse* in Wilderness, im Knysna Belle Guest House* in Knysna und in der Christiana Lodge* bei Plettenberg Bay übernachtet.
- Was solltest du nicht verpassen? In Tsitsikamma gehören Storms River Mouth und die Suspension Bridge für uns unbedingt dazu. In Wilderness lohnt sich eine Kajaktour auf dem Touw River und eines unserer persönlichen Highlights ist diese Wal- und Delfinbeobachtungstour ab Knysna*, die wir selbst bereits 3 Mal gemacht haben und immer wieder machen würden!
- Für Wanderer: Besonders bekannt ist der Otter Trail entlang der Tsitsikamma-Küste. Kürzer und deutlich einfacher sind der Waterfall Trail oder der Mouth Trail zur Suspension Bridge.
- Eintritt: Die Gebühren unterscheiden sich je nach Section und Aktivität. Prüfe die aktuellen Conservation Fees am besten direkt vor deinem Besuch bei SANParks. Mit gültiger Wild Card sind viele Eintritte (u.a. Knysna Section, Tsitsikamma Section, Wilderness Section) abgedeckt.
⭐ Unser Tipp: Entgegen der anderen Nationalparks ist der Garden Route National Park nicht nur ein einziger Park. Stattdessen lohnt sich jeweils ein separater Stopp in Wilderness, Knysna, Tsitsikamma sowie anderen Orten des Nationalparks. Gerade diese Mischung aus Küste, Wald, Flüssen und Wanderungen macht den Garden Route Nationalpark für uns zu einem der stärksten Stopps auf einer Südafrika Rundreise.
👉 Du möchtest die Garden Route selbst bereisen? In unserem ausführlichen Garden-Route-Guide findest du unsere komplette Route, die schönsten Stopps, Unterkünfte, Wanderungen, Aktivitäten und alles, was du für deine Reise zwischen Wilderness, Knysna, Plettenberg Bay und Tsitsikamma wissen solltest.


5. Augrabies Falls National Park – Wasserfälle, Schluchten & wilde Landschaft
Kommen wir zum Augrabies Falls Nationalpark – einem Nationalpark, den aufgrund seiner abgeschiedenen Lage rund 870 Kilometer nördlich von Kapstadt nur die wenigsten in ihre erste Südafrika Rundreise mit einbeziehen. Dafür lässt sich der Augrabies Falls National Park wunderbar mit dem Kgalagadi Transfrontier Park kombinieren und eignet sich so wunderbar für eine Rundreise durch Südafrikas Nord-Kap während einer 2. oder 3. Reise nach Südafrika.
Doch was macht den Augrabies Falls National Park so besonders, dass er für uns zu den 15 schönsten Nationalparks Südafrikas zählt? Neben den mächtigen Augrabies Falls, die ohne Frage das bekannteste Highlight des Parks sind, ist es vor allem die karge Landschaft, die tief eingeschnittene Schlucht des Orange River, der hier rund 56 Meter in die Tiefe stürzt und sich über Jahrmillionen tief durch das Gestein gegraben hat und die unglaubliche Weite drum herum, die uns so begeistert hat.
Während der Wasserfall vor allem nach stärkeren Regenfällen besonders eindrucksvoll ist, solltest du dir unbedingt Zeit nehmen, den Nationalpark intensiver zu erkunden. Aussichtspunkte, Wanderwege und Tiere wie Giraffen, Klipspringer oder Gemsböcke machen Augrabies für uns zu deutlich mehr als nur einem kurzen Wasserfall-Stopp.
Gerade weil der Park weit abseits der klassischen Südafrika Route liegt, solltest du ihn bewusst in deine Reise integrieren. In Kombination mit Upington, der Kalahari, Springbok oder einer Reise durch den Northern Cape ergibt Augrabies dagegen richtig Sinn.
📌 Augrabies Falls National Park auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Plane mindestens einen vollen Tag ein. Aufgrund der langen Anfahrt empfehlen wir zwei Nächte in oder rund um den Nationalpark.
- Übernachten: Wir haben in der Nähe des Nationalparks im The Falls Guest House* übernachtet.
- Was solltest du nicht verpassen? Die Augrabies Falls, die Aussichtspunkte entlang der Schlucht und den Dassie Trail rund um Arrow Point und Moon Rock.
- Wildlife: Halte unterwegs besonders nach Giraffen, Klipspringern, Gemsböcken und Bergzebras Ausschau.
- Eintritt: Erw./Kinder 325/163 Rand. Mit gültiger Wild Card ist sie in der Regel abgedeckt.
⭐ Unser Tipp: Beschränke deinen Besuch nicht auf die Plattform direkt am Wasserfall. Wir fanden gerade die Fahrt und die Wanderwege durch die karge Landschaft besonders spannend und hatten auf dem Dassie Trail das große Glück, auf einmal einer Giraffen-Familie gegenüberzustehen!
📘 Du möchtest den Augrabies Falls National Park in deine Südafrika Rundreise integrieren? In unserem 650+ Seiten Südafrika Reiseführer findest du unsere ausführlichen Tipps zu Augrabies, passende Routenvorschläge, Unterkünfte und alle wichtigen Informationen für deine Reise durch den Norden Südafrikas.
Noch mehr Eindrücke: In unserem Instagram Story Highlight zu Augrabies kannst du unseren Besuch im Nationalpark direkt mitverfolgen.



Diese Dinge dürfen auf keiner Südafrika Reise fehlen:
6. Kgalagadi Transfrontier Nationalpark – Kalahari, Wildlife & endlose Weite
Nur knapp 4 Stunden Fahrtzeit vom Augrabies Falls National Park erwartet dich nun einer der außergewöhnlichsten Nationalparks im südlichen Afrika, der Kgalagadi Transfrontier Park. Schon lange bevor wir selbst dort waren, haben uns Dokumentationen über die Kalahari fasziniert! Irgendwann dann aber tatsächlich selbst zwischen den roten Dünen, trockenen Flussbetten und Wildtieren durch die einzigartige Landschaft zu fahren, war für uns dann etwas ganz Besonderes.
Der grenzüberschreitende Park erstreckt sich über Südafrika und Botswana und umfasst rund 38.000 km². Statt dichter Vegetation erwarten dich hier offene Landschaften, rote Sanddünen und eine unglaubliche Weite. Besonders bekannt ist der Kgalagadi für Raubtiere wie Löwen, Geparden und Leoparden sowie für Oryxantilopen, Springböcke und zahlreiche Greifvögel.
Wir haben den Park sowohl als Selbstfahrer erkundet als auch zwei Nächte in der abgeschiedenen !Xaus Lodge* verbracht. Dabei gehört unser Aufenthalt in der !Xaus Lodge* bis heute zu diesen Dingen, die man nicht so schnell wieder vergisst. Auf Spurensuche zu Fuß durch die Kalahari, Sonnenuntergang mit Blick auf eine Salzpfanne, abends absolute Ruhe und nachts ein Sternenhimmel, der zu den schönsten gehört, die wir je sehen durften.
📌 Kgalagadi Transfrontier National Park auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Plane mindestens 3 Tage ein. Wir haben zwei Nächte in der !Xaus Lodge* verbracht und zusätzlich Zeit für eine Self Drive Safari eingeplant, während wir in einer Unterkunft vor dem Nationalpark übernachtet haben.
- Übernachten: Unsere besondere Empfehlung ist die !Xaus Lodge* mitten in der Kalahari. Daneben gibt es Camps und Wilderness Camps innerhalb des Parks oder Unterkünfte direkt vor dem Nationalpark.
- Was solltest du nicht verpassen? Eine Self Drive Safari entlang der trockenen Flussbetten und genügend Zeit für Tierbeobachtungen.
- Wildlife: Besonders spannend sind Löwen, Geparden, Leoparden, Oryxantilopen, Springböcke und Greifvögel.
- Eintritt: Erw./Kinder 576/288 Rand. Mit gültiger Wild Card ist die Conservation Fee auf südafrikanischer Seite in der Regel abgedeckt.
⭐ Unser Tipp: Geh nach Einbruch der Dunkelheit unbedingt noch einmal vor die Tür und schau nach oben. Durch die enorme Abgeschiedenheit und kaum vorhandene Lichtverschmutzung gehört der Sternenhimmel im Kgalagadi für uns zu den schönsten Erinnerungen unserer gesamten Südafrika Reise.
👉 Du möchtest den Kgalagadi Transfrontier Park selbst erleben? In unserem ausführlichen Südafrika Reiseführer findest du unsere Route, Erfahrungen als Selbstfahrer, Tipps zur !Xaus Lodge, Unterkünften, Anreise und alles, was du für deine Reise in die Kalahari wissen solltest. Unseren !Xaus Lodge Erfahrungsbericht findest du hier.


7. Addo Elephant National Park – Elefanten als Selbstfahrer entdecken
Der Addo Elephant National Park liegt rund 1,5 bis 2 Stunden von Jeffreys Bay entfernt und ist für uns einer der schönsten Stopps, wenn du deine Garden Route Rundreise mit einer Safari verbinden möchtest. Streng genommen gehört der Addo Nationalpark zwar nicht mehr zur eigentlichen Garden Route, wird aber aufgrund seiner Lage häufig als letzter Stopp einer Garden-Route-Rundreise eingeplant.
Das absolute Highlight im Addo Nationalpark sind die Elefanten. Wir haben kaum irgendwo sonst in Südafrika so viele Elefanten auf vergleichsweise engem Raum gesehen. Besonders an den Wasserlöchern kannst du mit etwas Glück ganze Herden über längere Zeit beobachten. Genau dafür würden wir jederzeit wieder in den Addo fahren.
Den Nationalpark kannst du sehr gut auf eigene Faust mit dem Mietwagen erkunden. Viele der Straßen sind problemlos befahrbar und neben Elefanten kannst du unter anderem Büffel, Zebras, Kudus, Warzenschweine und zahlreiche Antilopenarten entdecken. Auch Löwen leben im Addo Nationalpark, sie zu sehen ist als Selbstfahrer allerdings deutlich schwieriger.
Wenn du deine Chancen auf besondere Tiersichtungen erhöhen möchtest, lohnt sich zusätzlich eine geführte Safari mit einem erfahrenen Guide. Geht es dir dagegen vor allem darum, möglichst viele der Big Five zu sehen, würden wir persönlich eher eines der von uns empfohlenen Private Game Reserves entlang der Garden Route wählen. Im Addo hingegen lohnt es sich, sich ganz bewusst auf eine entspannte Selbstfahrer-Safari und die vielen Elefanten zu konzentrieren.
📌 Addo Elephant National Park auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Plane mindestens 1 vollen Tag ein.
- Übernachten: Die Ikwanitsha Lodge* hat die ideale Ausgangslage zum Erkunden des Addo Nationalparks
- Wenn du den Addo Nationalpark nicht als Selbstfahrer erkunden möchtest, ist eine geführte Halbtagessafari im Addo Nationalpark* (ab 82 Euro) ideal.
- Was solltest du nicht verpassen? Ganz in Ruhe die vielen Elefanten an ihren Wasserlöchern zu beobachten
- Gate Öffnungszeiten Addo Nationalpark: Main Rezeption tägl. 7-19 Uhr, Matyholweni Rezeption tägl. 7-17 Uhr, Gate schließt um 18.30 Uhr
- Eintritt: Erw./Kinder 492/246 Rand. Mit gültiger Wild Card ist die Conservation Fee in der Regel abgedeckt.
- Offizielle Karte des Addo Elephant National Parks
💰 Gut zu wissen: Über die GetYourGuide App hast du deine Aktivitäten und Buchungen immer im Blick, egal wo auf der Welt du dich befindest. Mit unserem Rabattcode OURTRAVELWANDERLUST5 erhältst du aktuell außerdem 5% Rabatt auf alle Aktivitäten, die du über die GetYourGuide App buchst!
👉 Du möchtest den Addo Nationalpark als Selbstfahrer erkunden? In unserem ausführlichen Addo-Safari-Guide zeigen wir dir unsere Route durch den Park, die besten Wasserlöcher, wichtige Tipps für Selbstfahrer und worauf du bei deiner Safari achten solltest.


Mietwagen für Südafrika gesucht?
In unserem Mietwagen Südafrika Guide findest du alle wichtigen Tipps zu Kosten, Versicherung & Sicherheit.
Deinen Mietwagen kannst du anschließend über Discover Cars vergleichen und vor der Reise buchen*.
Tipp: In der Hauptsaison frühzeitig buchen.
8. Table Mountain National Park – Tafelberg, Kap der Guten Hoffnung & Pinguine
Kaum irgendwo sonst liegen Großstadt, Berge und Meer so nah beieinander wie im Table Mountain National Park. Der Nationalpark erstreckt sich über große Teile der Kap-Halbinsel und reicht vom berühmten Tafelberg und Signal Hill bis hinunter zum Cape Point.
Das bekannteste Wahrzeichen ist natürlich der 1.086 Meter hohe Tafelberg. Für uns gehört er einfach zu Kapstadt dazu und prägt das Stadtbild wie kein anderer Ort. Besonders schön ist es, wenn sich die Wolken über das flache Plateau legen und die berühmte Tischdecke entsteht. Manchmal verschwindet der Berg dann innerhalb weniger Minuten fast vollständig unter den Wolken.
Du kannst den Tafelberg ganz bequem mit der Seilbahn erreichen oder selbst hinaufwandern. Oben angekommen hast du bei gutem Wetter eine fantastische Aussicht über Kapstadt, den Atlantik, Lion’s Head und große Teile der Kap-Halbinsel.
Mindestens genauso schön finden wir allerdings den Blick auf den Tafelberg. Besonders beeindruckend ist er vom Lion’s Head. Wenn du die Wanderung am späten Nachmittag startest und oben den Sonnenuntergang erlebst, verstehst du ziemlich schnell, warum dieser Ort für uns zu den schönsten Erlebnissen in Kapstadt gehört.
Was viele gar nicht wissen: Der Table Mountain National Park besteht nicht nur aus dem Tafelberg. Auch Cape Point, das Kap der Guten Hoffnung, Boulders Beach und Silvermine gehören dazu. Genau deshalb begegnet dir der Nationalpark während einer Kapstadt-Reise eigentlich immer wieder.
📌 Table Mountain National Park auf einen Blick:
- Übernachten in Kapstadt: Die besten Stadtteile, sichere Lagen & unsere 21 Unterkunftstipps
- Was solltest du nicht verpassen? Die Wanderung auf den Lion’s Head zum Sonnenuntergang mit bestem Blick auf den Tafelberg zu unternehmen!
- Beste Möglichkeit auf den Tafelberg: Mit der Seilbahn oder über eine der Wanderungen
- Cable-Car-Ticket Online Hin- und Rückfahrt: 8-13 Uhr Erw./Kinder 475/300 Rand, Fast Track Erw./Kinder 1200/750 Rand
- Gut zu wissen: Bei starkem Wind oder schlechtem Wetter kann die Seilbahn kurzfristig geschlossen werden
- Weitere Highlights im Nationalpark: Cape Point, Kap der Guten Hoffnung, Boulders Beach und Silvermine
👉 Du möchtest den Tafelberg selbst besuchen? In unserem ausführlichen Tafelberg-Guide für Kapstadt zeigen wir dir, welche Möglichkeiten du hast, ob Seilbahn, Wanderung oder Abseiling zu dir passt und was du vor deinem Besuch unbedingt wissen solltest.


9. Royal Natal National Park – Wandern, Wasserfälle & die Drakensberge
Mitten in den Drakensbergen, das ist das höchste Gebirge im südlichen Afrika, liegt der Royal Natal Nationalpark, der vor allem aufgrund der spektakulären Kulisse rund um das Amphitheatre so beeindruckend ist. Die fast senkrecht aufragende Felswand gehört zu den bekanntesten Landschaften der Drakensberge und begleitet dich bei vielen Wanderungen durch den Nationalpark.
Uns hatte von Anfang an besonders die Gudu Falls Wanderung angelacht. Die Rundwanderung startet am Main Day Visitor Car Park und führt auf rund 9 Kilometern durch eine wunderschön abwechslungsreiche Landschaft. Wir waren ungefähr fünf Stunden unterwegs und kamen dabei an kleinen Bachläufen vorbei, liefen durch angenehm schattige Wälder und hatten immer wieder fantastische Ausblicke auf die umliegenden Berge.
Das eigentliche Highlight wartet am Gudu Waterfall. Der Wasserfall stürzt hier mitten in der Berglandschaft in die Tiefe und unten bildet sich ein natürliches Becken. Doch auch abgesehen des Gudu Waterfalls hat uns der Royal Natal National Park landschaftlich ziemlich sprachlos gemacht. Wenn du gerne wanderst und die Drakensberge auf deiner Südafrika Rundreise einplanst, würden wir diesen Teil der Region auf keinen Fall auslassen.
📌 Royal Natal National Park auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Mindestens 3 Nächte
- Übernachten: Die Montusi Mountain Lodge* liegt mitten in den Drakensbergen und bietet einen wunderschönen Blick auf das Amphitheatre.
- Unsere Lieblingswanderung: Gudu Falls Wanderung, rund 9 Kilometer und etwa 4 bis 5 Stunden
- Was solltest du nicht verpassen? Nach der Wanderung im natürlichen Pool unter den Gudu Falls abkühlen
- Besonders sehenswert: das berühmte Amphitheatre
- Eintritt: Die aktuellen Conservation Fees findest du direkt bei Ezemvelo KZN Wildlife. Der Royal Natal Nationalpark ist bei der Wild Card nicht inbegriffen.
👉 Du möchtest die Drakensberge selbst erkunden? In unserem ausführlichen Drakensberge-Guide für Südafrika zeigen wir dir unsere schönsten Wanderungen, Aussichtspunkte und Unterkünfte und verraten dir, welche Orte sich unserer Meinung nach wirklich lohnen.


10. Agulhas National Park – am südlichsten Punkt Afrikas
Der Agulhas National Park ist für uns vor allem wegen eines ganz besonderen Moments unvergesslich: Hier stehst du tatsächlich am südlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents. Genau das macht Kap-Agulhas für uns zu einem dieser Stopps, die auf einer Südafrika Rundreise einfach etwas Besonderes sind.
Wir haben Kap-Agulhas selbst auf unserer Route zwischen Hermanus und De Hoop besucht. Neben dem berühmten Southernmost Point haben uns vor allem der Cape Agulhas Lighthouse, die raue Küstenlandschaft und der Spaziergang zum Meisho Maru Shipwreck gefallen. Gerade diese Kombination aus Natur, Geschichte und dem Gefühl, wirklich „ganz unten“ auf dem afrikanischen Kontinent zu stehen, macht den Besuch für uns so besonders.
Der Park ist kein klassischer Safari-Nationalpark, sondern lebt von seiner Küste, der Landschaft und seiner besonderen geografischen Lage. Genau deshalb passt er so gut in unsere Liste der 15 schönsten Südafrika Nationalparks, weil er eben zeigt, wie unterschiedlich die Nationalparks in Südafrika sein können.
📌 Agulhas National Park Tipps auf einen Blick:
- Wie viel Zeit? Für die wichtigsten Highlights reichen ein paar Stunden. Mit einer Übernachtung erlebst du Kap Agulhas deutlich entspannter.
- Was solltest du nicht verpassen? Den Southernmost Point of Africa, das Cape Agulhas Lighthouse und den Spaziergang zum Meisho Maru Shipwreck.
- Beste Kombination: Kap Agulhas lässt sich sehr gut mit Hermanus und dem De Hoop Nature Reserve verbinden.
- Übernachten: Wenn du eine Nacht bleiben möchtest, ist das Agulhas Ocean House* eine schöne Option.
- Besonderheit: Der südlichste Punkt Afrikas liegt hier in Kap Agulhas und nicht am Kap der Guten Hoffnung.
⭐ Unser Tipp: Fahr nicht nur kurz für das obligatorische Foto zum südlichsten Punkt. Nimm dir zusätzlich Zeit für den Leuchtturm und den Spaziergang entlang der Küste zum Schiffswrack – genau das war letztendlich eines unserer absoluten Highlights im Agulhas National Park!
👉 Du möchtest Kap Agulhas selbst besuchen? In unserem ausführlichen Kap-Agulhas-Guide findest du unsere Route, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Tipps zur Übernachtung und alles, was du für deinen Besuch am südlichsten Punkt Afrikas wissen solltest.

11. De Hoop Nature Reserve – Sanddünen
Weiße Dünen, türkisfarbenes Meer, riesige Eland-Antilopen und mit etwas Glück sogar Wale direkt vor der Küste: Das De Hoop Nature Reserve in Südafrika war für uns eines der größten Überraschungs-Highlights unserer Reise. Streng genommen ist De Hoop zwar kein Nationalpark, für uns gehört das Naturreservat aber trotzdem unbedingt in diese Liste.
Das rund 34.000 Hektar große Schutzgebiet liegt etwas abseits der klassischen Garden Route in Südafrika und genau das macht für uns einen Teil seines Reizes aus. Sobald die meisten Tagesbesucher am Nachmittag wieder verschwinden, wird es unglaublich ruhig und du hast viele Ecken fast für dich alleine.
Wir haben deshalb ganz bewusst eine Nacht im De Hoop Nature Reserve übernachtet und insgesamt zwei Tage im Reservat verbracht. Das würden wir genauso wieder machen. Besonders schön fanden wir die Gegend rund um Koppie Alleen mit ihren gewaltigen weißen Dünen, den Felsen und den natürlichen Tidal Pools von De Hoop. Wenn du über Nacht bleibst, kannst du die Küste sowohl am späten Nachmittag als auch am nächsten Morgen erleben. Je nach Licht wirkt die Landschaft dabei komplett anders.
Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten im De Hoop Nature Reserve gehört für uns definitiv die Küste bei Koppie Alleen. Unsere Wanderung zu den Tidal Pools und über die Dünen haben wir erst später am Nachmittag begonnen. Das war rückblickend perfekt, denn zu dieser Zeit waren viele Tagesgäste bereits auf dem Rückweg. Halte unterwegs unbedingt die Augen offen. In De Hoop kannst du unter anderem Elands, Bonteboks, Strauße, Paviane, Zebras und unzählige Vögel entdecken.
Sehr schön fanden wir außerdem den Red Walking Trail entlang des De Hoop Vlei. Diese Wanderung zeigt noch einmal eine ganz andere Seite des Reservats und führt dich durch eine deutlich ruhigere Landschaft. Wenn du zwischen etwa Juni und November dort bist, solltest du außerdem besonders häufig Richtung Meer schauen. De Hoop gilt als eines der besten Gebiete Südafrikas, um Southern Right Whales direkt vom Land aus zu beobachten.
📌 De Hoop Nature Reserve auf einen Blick:
- Wie viel Zeit einplanen? Mindestens 1 Nacht mit ausreichend Zeit am Ankunftstag und einem längeren Vormittag am Abreisetag.
- Übernachten im De Hoop Nature Reserve: Wir haben in den De Hoop Village Cottages* direkt im Reservat übernachtet.
- Unser Highlight: Spät am Nachmittag durch die Dünen zu den Tidal Pools bei Koppie Alleen wandern
- Was solltest du nicht verpassen? Die Dünen zu unterschiedlichen Tageszeiten erleben und unterwegs nach Elands, Bonteboks und Straußen Ausschau halten
- Beste Reisezeit für Wale: ungefähr Juni bis November
- Eintritt: aktuell 50 Rand pro Erwachsenem und 30 Rand pro Kind, mit gültiger Wild Card kostenlos
- Öffnungszeiten: Das Gate ist regulär von 7:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, wobei Tagesbesucher von 8:00 bis 14:00 einfahren dürfen und vor 16:00 Uhr das Reservat wieder verlassen müssen. Übernachtungsgäste werden gebeten, das Gate vor 17:00 Uhr zu passieren. Weitere Informationen zu den aktuellen Gate Öffnungszeiten im De Hoop findest du hier.
- Gut zu wissen: Im Reservat gibt es keine reguläre Tankstelle. Am besten tankst du bereits vor der Anreise voll
⭐ Unser Tipp: Besuche das De Hoop Nature Reserve nicht nur als Tagesbesucher. Die schönsten Momente hatten wir, als alle Tagesbesucher den Park bereits verlassen hatten und wir die Dünen ganz für uns alleine genießen konnten! Morgens sind die Tiere im Park außerdem häufig am aktivsten, weshalb sich ein früher Morgenspaziergang lohnen kann!
👉 Du möchtest das De Hoop Nature Reserve selbst besuchen? In unserem ausführlichen Guide zum De Hoop Nature Reserve indest du unsere schönsten Wanderungen, Tipps zu Koppie Alleen und den Tidal Pools sowie alles, was du für deine Übernachtung im Reservat wissen solltest.


12. iSimangaliso-Wetland-Park – Hippos, Krokodile & endlose Strände
Hippos, Krokodile, endlose Strände, Seen, Dünen und dazwischen klassische Safari-Landschaften: Der iSimangaliso Wetland Park in Südafrika ist landschaftlich kaum mit einem anderen Schutzgebiet vergleichbar. Genau diese Abwechslung macht den Park für uns auch so besonders.
Der iSimangaliso Wetland Park liegt an der Küste von KwaZulu-Natal rund um St. Lucia und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Auf vergleichsweise engem Raum treffen hier völlig unterschiedliche Landschaften aufeinander. Du findest Feuchtgebiete und Seen genauso wie Savanne, bewaldete Dünen, lange Sandstrände und den Indischen Ozean.
Die beste Ausgangslage für einen Besuch bietet St. Lucia. Von hier kannst du verschiedene Bereiche des Parks erkunden und gleichzeitig eine Bootstour auf dem St. Lucia Estuary unternehmen. Besonders bekannt ist die Region für ihre große Population an Flusspferden und Krokodilen. Mit etwas Glück begegnen dir Hippos hier sogar außerhalb des Wassers, weshalb du dich vor allem nach Einbruch der Dunkelheit entsprechend vorsichtig verhalten solltest.
Eines unserer persönlichen Highlights ist die Fahrt durch die Eastern Shores bis nach Cape Vidal. Schon der Weg dorthin fühlt sich teilweise wie eine kleine Safari an. Entlang der Strecke kannst du unter anderem Zebras, Antilopen, Büffel und mit etwas Glück auch weitere Wildtiere entdecken. Am Ende wartet dann plötzlich der Indische Ozean mit einem langen Sandstrand auf dich.
📌 iSimangaliso-Wetland-Park auf einen Blick:
- Wie viel Zeit einplanen? Mindestens 2 Nächte in St. Lucia, besser 3 Nächte, wenn du mehrere Bereiche entspannt erkunden möchtest
Übernachten: Eine gute Wahl mit kleinerem Budget ist das St. Lucia Hilltop Guest House*. Empfehlenswert im mittleren Budget ist das St. Lucia Wetlands Guest House*. - Unser Highlight: Die Fahrt durch die Eastern Shores bis nach Cape Vidal
- Das solltest du nicht verpassen: Eine Kombination aus Safari im Park und einer Bootstour zu den Hippos und Krokodilen auf dem St. Lucia Estuary
- Gut zu wissen: Der Park besteht aus mehreren unterschiedlichen Bereichen. Plane deshalb nicht nur einen kurzen Abstecher ein, wenn du neben den Eastern Shores auch St. Lucia und weitere Teile sehen möchtest
- Beste Aktivität: Safari durch den iSimangaliso-Wetland-Park ab St. Lucia* (ab 47 Euro)
- Eintritt: Die Gebühren unterscheiden sich je nach Bereich und Fahrzeug. Die aktuellen Tarife findest du am besten direkt beim iSimangaliso Wetland Park
⭐ Unser Tipp: Plane für St. Lucia mindestens zwei Nächte ein. So kannst du an einem Tag die Eastern Shores bis Cape Vidal erkunden und am nächsten eine Bootstour auf dem St. Lucia Estuary machen.
👉 Du möchtest St. Lucia und den iSimangaliso Wetland Park selbst erkunden? In unserem ausführlichen St. Lucia Guide zeigen wir dir die schönsten Ausflüge rund um St. Lucia, unsere Tipps für die Eastern Shores und Cape Vidal und welche Aktivitäten du bei deinem Aufenthalt auf keinen Fall verpassen solltest.


13. Tankwa Karoo Nationalpark – Weite, Einsamkeit & spektakuläre Landschaften
Im Tankwa Karoo National Park erwarten dich statt klassischer Safari endlose Weite, trockene Ebenen, bizarre Berglandschaften und eine Ruhe, die du in vielen bekannteren Parks so kaum noch findest.
Wir haben den Tankwa Karoo National Park auf unserer Fahrt von Sutherland in Richtung Cederberge besucht und waren vor allem von dieser unglaublichen Abgeschiedenheit begeistert. Teilweise fährst du kilometerweit durch die Landschaft, ohne einem anderen Auto zu begegnen. Genau dieses Gefühl von Weite und Einsamkeit macht Tankwa für uns so besonders.
Wenn du Südafrika gerne abseits der klassischen Route erlebst, Landschaft und Ruhe genauso spannend findest wie Tierbeobachtungen und kein Problem mit langen Schotterstraßen hast, solltest du den Tankwa Karoo definitiv auf dem Schirm haben.
📌 Tankwa Karoo Nationalpark auf einen Blick:
- Lage & Anreise: Der Park liegt zwischen Ceres, Calvinia und Sutherland.
- Wie viel Zeit? Wir empfehlen mindestens eine Übernachtung, da sich der Park aufgrund seiner abgeschiedenen Lage kaum als schneller Abstecher eignet.
- Straßen: Die Straßen sind überwiegend unbefestigt. Ein Fahrzeug mit guter Bodenfreiheit ist aus unserer Sicht deutlich angenehmer, besonders wenn du tiefer in den Park fahren möchtest.
- Übernachten: Besonders schön sind die abgelegenen Cottages und Camps innerhalb des Nationalparks, wenn du die Ruhe und den Sternenhimmel wirklich erleben möchtest. Um im Camp zu Übernachten ist je nach Auswahl des Camps ein 4×4 notwendig und auch sinnvoll, da du ansonsten nur wenige Straßen fahren kannst. Übernachten kannst du in einem der von SanParks verwalteten Camps innerhalb des Nationalparks. Besonders empfehlenswert ist das Elandsberg Camp mit insgesamt 5 Chalets sowie die 3 Farm Cottages. Alternativ kannst du natürlich auch in der Nähe des Tankwa Karoo Nationalparks übernachten. Empfehlenswert ist das Skooltjie Cottage* oder die Oupoort Eco & Guest Farm*
- Eintritt: Erw./Kinder 269/121 Rand. Mit gültiger Wild Card ist sie in der Regel abgedeckt.
⭐ Unser Tipp: Fahr nicht nur wegen eines schnellen Stopps in den Tankwa Karoo National Park. Plane bewusst Zeit ein, tanke vorher voll und nimm genügend Wasser und Verpflegung mit. Gerade die Abgeschiedenheit ist hier nicht Nachteil, sondern das eigentliche Erlebnis. Außerdem gehört der Tankwa Karoo Nationalpark zu den wenigen Orten in Südafrika, an denen sich ein 4×4 wirklich lohnt!
👉 Du möchtest den Tankwa Karoo selbst besuchen? In unserem ausführlichen Tankwa Karoo Nationalpark Guide findest du unsere Route, Tipps zur Anreise, Unterkünfte, Straßenverhältnisse und alles, was du vor deinem Besuch wissen solltest.



eSIM-Karte für Südafrika gesucht?
Preis-/Leistungssieger ist Nomad (mit „ourtravelwanderlust“ sparst du 10%*). Bevorzugst du ∞ Daten, triffst du mit Holafly (erhalte hier 5% Rabatt*) die beste Wahl.
14. Hluhluwe-iMfolozi-Park – das älteste Reservat in Afrika
Der Hluhluwe iMfolozi Park ist das älteste Reservat in Afrika und ein Big 5 Game Park in der KwaZulu Natal Region. Auf 96.000 Hektar erwarten dich fantastische Möglichkeiten, Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. In keinem Nationalpark Südafrikas hast du bessere Chancen Nashörner hautnah zu erleben, wie in diesem. Alleine deshalb kann ich dir schon einen Besuch im ältesten Nationalpark Südafrikas empfehlen.
📌 Hluhluwe-iMfolozi-Park auf einen Blick:
- Wie viel Zeit einplanen? Mindestens 1 vollen Tag
- Übernachten: St. Lucia hat die ideale Ausgangslage für den iSimangaliso-Wetland-Park. Eine gute Wahl zum Übernachten ist das St. Lucia Hilltop Guest House* im kleineren Budget oder das St. Lucia Wetlands Guest House* im mittleren Budget.
- Geführte Safari statt Selbstfahrer? Diese ganztägige bzw. halbtägige Safari zu den Big 5 im Hluhluwe-iMfolozi-Park* (ab 76 Euro) ist besonders empfehlenswert!
- Eintritt: Erw./Kinder 300/150 Rand, mit der Wild Card kostenlos
- Gates: Den Hluhluwe-iMfolozi-Park kannst du über das nördliche Memorial Gate, das Nyalazi Gate in der Mitte oder das Cengeni Gate im Südwesten des Nationalparks besuchen.
- Website
⭐ Unser Tipp: Möchtest du sowohl den Hluhluwe iMfolozi Park, als auch den iSimangaliso Wetland Park besuchen, lohnt sich eine zentrale Unterkunft in St. Lucia.
👉 Du möchtest Hluhluwe und den Hluhluwe-iMfolozi-Park selbst erkunden? In unserem ausführlichen Guide zu Hluhluwe und dem Hluhluwe-iMfolozi-Park erfährst du alles, was du für eine Selbstfahrer Safari durch den Hluhluwe-iMfolozi-Park wissen musst.


15. Robberg Nature Reserve – Robben, Strand & Wanderungen
Robben beim Planschen im Meer beobachten, auf einer zu beiden Seiten ans Meer grenzenden Sandbank spazieren gehen oder bis zum offenen Ozean wandern. Klingt das nicht aufregend? Das Robberg Nature Reserve in Plettenberg Bay an der Garden Route ist eines der spannendsten Wandergebiete und eines der beliebtesten Naturschutzgebiete Südafrikas. Du planst eine Reise an die Garden Route in Südafrika? Dann solltest du das Robberg Nature Reserve und den charmanten Küstenort Plettenberg Bay definitiv mit auf deine Liste setzen.
Uns hat das Robberg Nature Reserve bereits bei unserem allerersten Besuch in Südafrika im November 2021 vollends überzeugt. Weil ein Tag für uns viel zu wenig war um die Schönheit des Weltkulturerbes vollständig zu erkunden, standen Plettenberg Bay und das Robberg Nature Reserve auch im Rahmen unserer 3-monatigen Südafrika Rundreise wieder ganz hoch auf unserer Liste. Und seitdem? Haben wir uns so sehr in das Reservat verliebt, dass das Robberg Nature Reserve für uns nahezu zum Pflichtprogramm einer jeden Südafrika Reise gehört.
📌Robberg Nature Reserve auf einen Blick:
- Wie viel Zeit einplanen? Mindestens 1 vollen Tag
- Übernachten: Plettenberg Bay hat die ideale Ausgangslage für Wanderungen im Robberg Nature Reserve. Besonders gefallen hat es uns persönlich in der Christiana Lodge*, die Zimmer mit direktem Blick auf das Reservat und eine gigantische Dachterrasse bietet!
- Was solltest du keinesfalls verpassen? Die vielen Robben von den Wanderwegen aus zu beobachten.
- Eintritt Robberg Nature Reserve: Erw./Kinder 75/55 Rand, mit Wild Card kostenlos
- Gate Öffnungszeiten Robberg Nature Reserve: April-Okt. Mo-So 7-20 Uhr, Mai-Sept. 7-18 Uhr
👉 Du möchtest das Robberg Nature Reserve selbst erkunden? In unserem ausführlichen Guide zum Robberg Nature Reserve verraten wir dir die schönsten Wanderrouten, besten Aktivitäten und all unsere Tipps!


Südafrika Reisetipps: Fortbewegung, SIM-Karte, Geld & Reisezeit
Damit du deine Reise nach Südafrika entspannt planen kannst, findest du hier die wichtigsten Tipps rund um Reiseführer, Packliste, Fortbewegung, Auslandskrankenversicherung, SIM-Karte, Geld abheben und beste Reisezeit kompakt zusammengefasst.
- 🧳 Packliste: Für Südafrika brauchst du vor allem passende Kopfbedeckung, Sonnenschutz, Mückenschutz und eine gute Reiseapotheke. Unsere komplette Übersicht findest du in unserer Südafrika Packliste.
- 🚘 Fortbewegung: Wenn du Südafrika individuell bereisen möchtest, findest du in unserem Mietwagen Südafrika Guide alle wichtigen Tipps zu Kosten, Versicherung, Fahrzeugklasse und Sicherheit. Deinen Mietwagen kannst du anschließend über Discover Cars* vergleichen und vor der Reise buchen.
- ⏰ Beste Reisezeit für Südafrika: Die beste Reisezeit für Südafrika unterscheidet sich je nach Region. Mehr dazu findest du in unserem Guide zur besten Reisezeit für Südafrika.
- 💳 Bezahlen: In Südafrika kannst du an vielen Orten problemlos mit Kreditkarte bezahlen. Trotzdem nehmen wir immer etwas Bargeld mit, zum Beispiel für Trinkgeld, Parkwächter, Tankwarte oder kleinere Ausgaben unterwegs. Für Reisen nutzen wir Kreditkarten mit möglichst niedrigen Fremdwährungsgebühren, zum Beispiel die DKB Visa Kreditkarte* oder die Hanseatic Bank GoldCard*.
- 📶 SIM-Karte & eSIM: Mobiles Internet ist in Südafrika extrem hilfreich, vor allem für Navigation, Unterkunftskommunikation, Uber, Restaurantrecherche und spontane Änderungen unterwegs. Du kannst dir vor Ort eine lokale SIM-Karte kaufen oder schon vorab eine eSIM einrichten. Welche Anbieter wir empfehlen, zeigen wir dir in unserem SIM-Karten Vergleich für Südafrika.
- 🤒 Auslandskrankenversicherung: Eine gute Auslandskrankenversicherung gehört für uns zu jeder Fernreise dazu. Gerade bei einer individuellen Südafrika Rundreise mit Mietwagen, Safari und abgelegeneren Regionen würden wir darauf niemals verzichten. Wir nutzen gerne die HanseMerkur Auslandskrankenversicherung*, weil sie sofortigen und weltweiten Versicherungsschutz ohne Selbstbeteiligung bietet.
📘 Unser Südafrika Reiseführer
Wenn du deine Südafrika Rundreise nicht mühsam aus vielen einzelnen Informationen zusammensetzen möchtest, hilft dir unser 650+ seitiger Südafrika Reiseführer dabei, aus all den Möglichkeiten eine realistische Route zu machen. Statt nur einzelne Orte zu beschreiben, unterstützt dich der Reiseführer vor allem bei der konkreten Planung: Welche Route passt zu deinem Zeitraum? Welche Regionen lassen sich sinnvoll kombinieren? Wo lohnt sich ein Mietwagen, wo ein Inlandsflug? Welche Sicherheitsregeln solltest du kennen? Und wie planst du Safari, Unterkünfte, Kosten und Vorbereitung möglichst stressfrei?
Wenn du noch mehr Eindrücke und Videos von Südafrika sehen möchtest, schau gerne in unseren Instagram Story Highlights Südafrika vorbei. Auf unserem Instagram-Kanal @our.travel.wanderlust nehmen wir euch immer live auf unsere Erlebnisse mit.
Häufige Fragen zu den Nationalparks in Südafrika
Welche sind die schönsten Nationalparks in Südafrika?
Zu unseren persönlichen Favoriten gehören der Kruger Nationalpark, Addo Elephant National Park, Garden Route National Park, Kgalagadi Transfrontier Park und West Coast National Park. Daneben lohnen sich auch Schutzgebiete wie Hluhluwe-iMfolozi, De Hoop oder der Blyde River Canyon. Welcher Park für dich der schönste ist, hängt vor allem davon ab, ob du Safari, Wildlife, Küste, Wandern oder besondere Landschaften erleben möchtest.
Welcher Nationalpark in Südafrika ist der beste für Safari?
Für eine klassische Safari in Südafrika ist der Kruger Nationalpark für uns die erste Wahl. Du kannst ihn hervorragend als Selbstfahrer erkunden, geführte Game Drives buchen und mit etwas Glück die Big Five sehen. Ebenfalls sehr gut für Tierbeobachtungen eignen sich der Addo Elephant National Park und Hluhluwe-iMfolozi.
Wo kann man in Südafrika die Big Five sehen?
Die Big Five – Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Büffel – kannst du unter anderem im Kruger Nationalpark sehen. Auch in weiteren Nationalparks, Nature Reserves und privaten Game Reserves bestehen gute Chancen auf Big-Five-Sichtungen. Eine Garantie gibt es allerdings nie, aber genau das macht eine Safari so spannend. Mehr über die südafrikanischen Big 5 erfährst du in unserem ausführlichen Guide.
Kann man die Nationalparks in Südafrika als Selbstfahrer besuchen?
Ja, viele Nationalparks in Südafrika eignen sich hervorragend für Selbstfahrer. Besonders der Kruger Nationalpark und der Addo Elephant National Park lassen sich sehr gut mit dem eigenen Mietwagen erkunden. Geführte Safaris ergänzen den Self Drive trotzdem sinnvoll, weil Guides Tiere oft schneller entdecken und zusätzlich viel über ihr Verhalten erklären.
Lohnt sich die Wild Card für Südafrika?
Die Wild Card für Südafrika kann sich schnell lohnen, wenn du mehrere teilnehmende Nationalparks besuchst oder mehrere Tage in einem Park bleibst. Wir waren selbst drei Monate mit der Wild Card unterwegs und haben dadurch einiges an Conservation Fees gespart. Ob sie sich für deine Reise lohnt, hängt von deiner Route ab. Addiere am besten die Eintrittsgebühren aller geplanten Nationalpark-Besuche und vergleiche die Summe mit dem aktuellen Preis der Wild Card. Nicht jedes Nature Reserve nimmt allerdings an der Wild Card teil.
Kosten die Südafrika Nationalparks Eintritt?
Die meisten Nationalparks in Südafrika verlangen eine tägliche Conservation Fee. Die Höhe unterscheidet sich je nach Park und wird regelmäßig angepasst. Besuchst du einen Nationalpark mehrere Tage, fällt die Gebühr in der Regel für jeden Aufenthaltstag an. Mit einer gültigen Wild Card ist die Conservation Fee bei teilnehmenden Parks abgedeckt.
Wie viele Tage sollte man für Nationalparks in Südafrika einplanen?
Das hängt stark vom jeweiligen Park ab. Für den Kruger Nationalpark empfehlen wir mehrere Tage, während du kleinere Parks wie Agulhas auch in wenigen Stunden erkunden kannst. Für Addo, Augrabies oder West Coast solltest du mindestens einen vollen Tag einplanen, für abgelegenere Parks wie Kgalagadi oder Tankwa Karoo deutlich mehr Zeit.
Welche Nationalparks lassen sich auf einer Südafrika Rundreise gut kombinieren?
Sehr gut kombinieren lassen sich zum Beispiel Kruger Nationalpark und Blyde River Canyon, Garden Route National Park und Addo Elephant National Park, Agulhas National Park und De Hoop Nature Reserve sowie Hluhluwe-iMfolozi und iSimangaliso. Welche Kombination für dich am besten passt, hängt von deiner Route und Reisezeit ab. In unserem 650+ Seiten Südafrika Reiseführer findest du 10 komplett ausgearbeitete Routenvorschläge, in denen verschiedene Nationalparks sinnvoll miteinander kombiniert werden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Nationalpark und einem Nature Reserve in Südafrika?
Ein Nationalpark in Südafrika ist ein offiziell ausgewiesenes Schutzgebiet, viele davon werden von SANParks verwaltet. Daneben gibt es zahlreiche Nature Reserves und andere Schutzgebiete, die von Provinzen oder anderen Organisationen betreut werden. Wir haben in diesem Guide bewusst sowohl Nationalparks als auch Naturreservate aufgenommen, weil für deine Reise vor allem entscheidend ist, welche Landschaften, Tiere und Erlebnisse dich vor Ort erwarten.
Wann ist die beste Reisezeit für Nationalparks in Südafrika?
Die beste Reisezeit für Südafrikas Nationalparks hängt stark von der Region ab. Für klassische Safari-Parks wie den Kruger sind die trockeneren Monate besonders interessant für Tierbeobachtungen, während sich der West Coast National Park im August und September wegen der Flower Season besonders lohnt. Küstenparks wie Garden Route oder Agulhas kannst du fast ganzjährig besuchen. Wann für welche Region die beste Reisezeit ist, erfährst du in unserem Guide zur besten Reisezeit in Südafrika.
Muss man Unterkünfte in Südafrikas Nationalparks vorher buchen?
Bei beliebten Parks und Reisezeiten solltest du Unterkünfte möglichst früh buchen, besonders wenn du direkt im Nationalpark übernachten möchtest. Camps im Kruger, Addo oder Kgalagadi können lange im Voraus ausgebucht sein. Sobald deine Route steht, lohnt es sich deshalb, die wichtigsten Übernachtungen zu sichern.
Du warst schon einmal in einem der Südafrika Nationalparks, wie hat es dir gefallen?
Welche Nationalparks in Südafrika haben dich hier verzaubert? Hast du einen Favoriten, eine Frage zur Anreise in die Nationalparks in Südafrika oder zum Südafrika Nationalparks Eintritt? Schreib es uns in die Kommentare! Wir sind gespannt!
Dir hat dieser Beitrag gefallen? Dann merke ihn dir auf Pinterest!
Info: Dir gefallen unsere Texte, du schätzt unsere Arbeit und möchtest uns unterstützen? Dieser Beitrag enthält Affiliate Links in Form von Textlinks*, Bildern oder Banner. Über diese Links kannst du uns und unsere Arbeit, Infos zu recherchieren und kostenlos bereitzustellen unterstützen, ohne dass du mehr bezahlst oder Nachteile hast. Wir sehen diese Art der Unterstützung als kleines, liebes Dankeschön für unsere Arbeit und würden uns sehr freuen. 😊
Du hast Lust, uns auf unseren Reisen zu begleiten?
Auf Instagram und TikTok nehmen wir dich täglich auf unsere Abenteuer mit. Die neusten Beiträge teilen wir immer auf Pinterest. Wir freuen uns jederzeit über eine persönliche Nachricht von dir über Instagram oder per E-Mail an info@ourtravelwanderlust.de.
*Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Buchst oder kaufst du etwas über diese Links, bekommen wir eine kleine Provision. Für Dich sind die Produkte dadurch nicht teurer und es entstehen keinerlei Unkosten. Wir sehen es als kleines, liebes Dankeschön für unsere Arbeit und freuen uns über jede Unterstützung.



