Teddys Lookout, Great Ocean Road Sehenswürdigkeiten, Australien

Die beste Reisezeit für den australischen Bundesstaat Victoria und Melbourne

Die beste Reisezeit für Melbourne und den australischen Bundesstaat Victoria richtet sich in erster Linie nach deinen persönlichen Interessen. Denn, die beste Nachricht vorab, eine schlechte Jahreszeit für die Gegend rund um Melbourne gibt es nicht. Während der australische Sommer mit warmen Temperaturen punktet, überzeugt der australische Winter mit Einsamkeit pur. Du fragst dich, zu welcher Jahreszeit du den australischen Bundesstaat Victoria und Melbourne nun am besten besuchen solltest, dann bist du in diesem Beitrag genau richtig. Im Folgenden verraten wir dir die verschiedenen Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Jahreszeiten in Victoria in Australien.

Great Ocean Road, Australien
Der Bundesstaat Victoria in Australien ist die Heimat zahlreicher atemberaubender Küstenstraßen und paradiesischer Sandstrände!

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Victoria in Australien – Die Beste Reisezeit für Melbourne und Umgebung

Drei Mal waren wir bereits im australischen Bundesstaat Victoria und damit in der Region rund um Melbourne in Australien unterwegs. Jeweils in Abständen von 5 Jahren und zu den verschiedensten Reisezeiten. Zuletzt haben wir 3,5 Monate im australischen Winter in der Nähe von Philipp Island gelebt und als House Sitter auf Haus und Hunde aufgepasst. Das Leben als Housesitter in Australien* bringt so einige Vorteile mit sich. Hier gelangst du zur Plattform TrustedHousesitters und kannst dich direkt auf deinen ersten House Sit bewerben* – mit unserem Rabattcode TRAVELWANDERLUST sparst du 25% Rabatt, anmelden kannst du dich über diesen Link aber zunächst einmal komplett kostenlos*. So kannst du sofort durch verfügbare House Sits stöbern und dir einen Überblick über die Plattform verschaffen!

Der schönste ist aber wohl, dass das Leben bei Einheimischen einen Einblick ermöglicht, der als Tourist niemals möglich ist. So haben wir es nach zwei Urlauben in der Region endlich geschafft, Anschluss zu finden und uns wenigstens für 3,5 Monate wie echte Aussies zu fühlen. Genügend Zeit, um Melbourne, die Great Ocean Road, den Bunurong Coastal Drive und Nationalparks wie den Wilsons Promontory oder den Yarra Ranges National Park zu erkunden. Gleichzeitig aber auch genügend Zeit, um den Australischen Winter Tag für Tag komplett mitzuerleben und deshalb Auskunft darüber geben zu können, ob sich der Australische Winter als Reisezeit eignet. Dieser Beitrag beruht auf unseren persönlichen Erfahrungen und enthält jede Menge Insidertipps zur besten Reisezeit für den australischen Bundesstaat Victoria – sei gespannt!

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Achtung: Regionale Unterschiede

Vorab noch ein kleiner Hinweis, der durchaus entscheidend ist: Das Klima in Victoria variiert täglich je nach Region. Während in Melbourne strahlender Sonnenschein herrscht, kann es am Wilsons Promontory regnen und an der Great Ocean Road wolkig und windig sein. Wir haben täglich das Wetter geprüft und uns dann für den nächsten Tag für Ausflüge in genau die Region entschieden, die für diesen Tag das beste vorhergesagte Wetter hatte. Das hat so auch wunderbar funktioniert, macht jedoch bei einem Roadtrip, wie etwa diesem 2-wöchigen Roadtrip ab Melbourne: Die ideale Route entlang der Great Ocean Road über Melbourne bis zum Wilsons Promontory Nationalpark – inkl. Tagespläne & Reisetipps wenig Sinn. Die größten regionalen Unterschiede haben wir zu den Küstengebieten und dem Landesinneren festgestellt. Ein Blick auf das Wetter lohnt sich deshalb immer. Bei absolut schrecklichem Wetter in der einen Region, liegt das gute Wetter womöglich nur eine Stunde Fahrt entfernt!

Great Ocean Road, Australien
Die Great Ocean Road ist zu jeder Jahreszeit das beliebteste Ziel für einen Tagesausflug ab Melbourne!

Sommer (Dezember – Februar): Die heißeste Jahreszeit

Beste Reisezeit für den Bundesstaat Victoria, zumindest was die Temperaturen betrifft, ist der australische Sommer von Dezember bis Februar. Der Sommer in Victoria kann mit Temperaturen von durchschnittlich über 30°C sehr heiß werden. Damit ist der Sommer die Hochsaison für Strandbesuche und Wassersportaktivitäten entlang der Küste. Die Küstenstädte sind belebt wie nie und gerade in Melbourne blühen die kulturellen Veranstaltungen so richtig auf. Musikfestivals und Sportveranstaltungen sorgen für ausreichend Abwechslung.

Die angenehme Brise, die zumindest am Meer täglich herrscht, sorgt für ein perfektes Wohlfühl-Klima. Allerdings ist der Australische Sommer auch die Urlaubszeit der Einheimischen und sorgt so für ein doppeltes Aufkommen an Urlaubern. Die Preise in den Sommermonaten explodieren schnell, denn für viele Anbieter der Tourismusbranche sind die Sommermonate die einzigen drei Monate im Jahr, in denen wirklich Umsatz generiert werden kann.

Great Ocean Road, Australien

Great Ocean Road

Im australischen Sommer ist die Great Ocean Road voll – und damit meine ich wirklich voll. Ein Auto schiebt sich nach dem anderen, von leeren Aussichtspunkten und Stränden kannst du zu dieser Jahreszeit nur träumen. Die Unterkünfte sind preislich am explodieren und bereits Monate vorab gänzlich ausgebucht. Gerade was die Great Ocean Road betrifft, empfehle ich dir deshalb, wenn möglich den Australischen Sommer zu meiden und auf die übrigen Monate im Jahr auszuweichen.

Vorteil des australischen Sommers ist jedoch, dass Badewetter herrscht, was vor allem für die Great Ocean Road, aber auch Orte wie den Wilsons Promontory oder den Bunurong Coastal Drive der Traum vieler ist.

Der Australische Sommer ist die beste Reisezeit für:

Den Besuch des Bundesstaats Victoria im Australischen Sommer empfehle ich dir deshalb nur, wenn du Hauptaugenmerk auf wirklich heiße Temperaturen und täglich das beste Wetter legst. Gleichzeitig empfehle ich dir den Australischen Sommer, wenn dir kulturelle Veranstaltungen, eine vielfältige Auswahl an Restaurants und das Sonnenbaden wichtig ist. Mit Menschenmassen solltest du jedoch kein Problem haben!

Diese Tour solltest du im Australischen Sommer keinesfalls verpassen:

Herbst (März – Mai): Die beste Reisezeit der Einheimischen

Kommst du einmal mit Einheimischen ins Gespräch wirst du schnell feststellen, dass der Herbst die Lieblingszeit der meisten Australier in der Region von Melbourne ist. Der Tourismus ist am abklingen, die Strände werden wieder leerer und die Temperaturen sind deutlich milder und liegen in der Regel bei etwa 15°C-20°C. Je mehr es auf den Winter und damit den Monat Mai zugeht, desto kälter wird es. Die Herbstlandschaft erstrahlt auch in Australien mit leuchtenden Farben und herabfallenden bunten Blättern. Der Herbst eignet sich wunderbar für angenehme Wanderungen entlang der Küste, Surfstunden auf dem Meer oder das Erkunden der Weinregion rund um Yarra Valley, denn da findet im Herbst die Weinlese statt.

Der Australische Herbst ist die beste Reisezeit für:

Den Besuch des Bundesstaats Victoria im Australischen Herbst empfehle ich dir, wenn du Wandern liebst, Lust auf das Erkunden der Weinregion hast und Freude an bunten Farben hast. Prinzipiell kannst du dir den Australischen Herbst etwas wie den Deutschen Herbst vorstellen. Nur, dass die Temperaturen deutlich wärmer sind.

Diese Tour solltest du im Australischen Herbst keinesfalls verpassen:

Winter (Juni – August): Die beste Reisezeit für Whale Watching

Wie bereits erwähnt, haben wir zuletzt 3,5 Monate im Australischen Winter in der Nähe von Phillip Island im australischen Bundesstaat Victoria verbracht. Konkret von Mitte Mai bis Anfang September. Den Australischen Winter haben wir deshalb einmal komplett miterlebt, sodass ich hier etwas ausführlicher auf den Australischen Winter eingehen kann.

Der Australische Winter dauert von Juni bis August, wobei der Monat Juli der kälteste und regnerischste Monat aller ist. Doch der Australische Winter ist keinesfalls mit dem Deutschen Winter zu vergleichen. Angenehme Temperaturen zwischen 10°C und 16°C ermöglichen es dir, trotz Winter herrliche Ausflüge zu unternehmen. Im Australischen Winter lohnt es sich, etwas Flexibilität an den Tag zu legen und Ausflüge spontan zu planen. Während es an einem Tag komplett durchregnet, ist am nächsten Tag strahlender Sonnenschein ohne eine einzige Wolke. Selten regnet es tagelang. Aufgrund der kühleren Temperaturen ist die Sicht in die Ferne meist fantastisch und bietet atemberaubende Ausblicke.

Der Australische Winter ist wechselhaft

Reisen durch Victoria im Australischen Winter bedeutet, das Wetter stets im Blick zu haben. Denn nicht umsonst heißt es, dass Melbourne vier Jahreszeiten an nur einem einzigen Tag durchleben kann. Während es am Morgen Temperaturen von 7 Grad hat, kann zwei Stunden später strahlender Sonnenschein herrschen. Regenschauer zwischendurch, wie wir sie aus Asien kennen, gibt es selten. Entweder am Tag regnet es, oder es regnet nicht. Das macht das Planen von Ausflügen deutlich einfacher.

Generell kannst du mit Temperaturen zwischen 10°C und 16°C rechnen, wobei es im Monat Juni und August deutlich wärmer als im Monat Juli ist. Im Juli kannst du davon ausgehen, dass es nur etwa 5-8 Tage gegen wird, an denen strahlender Sonnenschein und bis zu 16°C zu erwarten sind. Diese fühlen sich dann jedoch deutlich wärmer an und du wirst kaum einen Australier sehen, der ohne T-Shirt und mit langer Hose herumläuft. Die übrigen Tage sind meist bewölkt. An mindestens 2 von 7 Tagen wird es so stark regnen, sodass du wenig Lust auf Ausflüge unter freiem Himmel haben wirst. Glücklicherweise hat Melbourne genügend Indoor-Aktivitäten zu bieten, sodass wir auch bei schlechtem Wetter keinesfalls langweilig werden wird.

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Ein weiterer Vorteil im Australischen Winter: Kontakt mit Einheimischen

Der Australische Winter ermöglicht dir etwas, dass dir die übrigen Jahreszeiten nicht so einfach machen. Nämlich das in Kontakt treten mit den Einheimischen, wofür in den Sommermonaten meist schlichtweg zu wenig Zeit ist. Generell sind die Australier sehr freundlich und aufgeschlossen und freuen sich immer über ein spontanes Gespräch. Als einzige Touristen weit und breit wurden wir im Australischen Winter nahezu überall von Einheimischen angesprochen, was absolut wundervoll ist. In erster Linie wurden wir vor allem aufgrund unseren beiden Hunden zunächst als Einheimische wahr genommen – ein Vorteil des Housesittings* – woraus sich oft die besten Gespräche ergeben haben. Unsere Herkunft ist aufgrund unserem nach wie vor vorhandenen Akzent allerdings schwer abschüttelbar ;-). Dadurch haben wir nicht nur unglaublich viele Insidertipps erhalten, sondern auch viel über die Menschen hier gelernt. Eine Erfahrung, die wir nicht mehr missen möchten.

Australier kennen keine Kälte – oder wollen diese einfach nicht wahrhaben

Das wird dir spätestens bewusst, wenn du auch bei 10°C die Surfer im Wasser siehst und in der Stadt Melbourne Aussies ohne Jacken siehst. Mit unseren Übergangsjacken haben wir uns so schon selbst als Touristen ertappt, aber 10°C und T-Shirt ist für uns einfach kaum vorstellbar. Verrückterweise gewöhnt man sich aber auch an diesen Lifestyle, sodass wir noch im Juli irgendwann selbst mit kurzen Hosen und nur T-Shirt bei immerhin 16°C herumgelaufen sind. Alles also eine Sache der Gewöhnung. Du kannst davon ausgehen, dass es an den meisten Tagen etwa 13°C bis 14°C haben wird. Scheint die Sonne, fühlt sich das deutlich wärmer an. An der Küste solltest du jedoch immer mit einer ordentlichen Brise Wind rechnen, was schnell für ein deutlich kälteres Gefühl sorgt.

Der größte Vorteil des australischen Winters – Whale Watching in Victoria

Gleichzeitig bringt der Australische Winter einen Bonus mit, den so keine einzige andere Jahreszeit zu bieten hat, das Whale Watching! Ab etwa Mitte Juni wirst du die Einheimischen kaum mehr ohne Fernglas sehen. Stundenlang stehen sie an den besten Whale-Watching Spots der Küsten und halten Ausschau nach den gigantischen Meereslebewesen. Zuerst werden sie an der Great Ocean Road gesichtet, bevor sie allmählich rund um Philipp Island auftauchen. Später im August sind sie bis vor die Küste des Wilsons Promontory gewandert, wo sie ihren weiteren Weg fortsetzen.

Der Australische Winter ist die perfekte Jahreszeit zum Beobachten von Walen und den beliebten Whale-Watching Touren, bei welcher du Ausschau nach Walen, Delfinen und Robben im Wasser hältst. Wir hatten Glück und haben herausspringende Buckelwale sogar vom Bunurong Coastal Drive aus und beim Wandern auf dem George Bass Coastal Walk gesehen.

Der Australische Winter ist die beste Reisezeit für:

Wir haben den Australischen Winter als ideale Reisezeit empfunden und würden aufgrund der leeren Wanderwege, der leeren Strände, den Walen und der Möglichkeit, schneller in Kontakt mit Einheimischen zu kommen, den Bundesstaat Victoria immer wieder im Australischen Winter besuchen.

Letztendlich ist der Australische Winter auch die beste Reisezeit, um in den Geothermalquellen von Victoria wie den Peninsula Hot Springs zu baden, in den alpinen Regionen wie den Snowy Mountains und den Mount Hotham Skifahren zu gehen oder durch die Museen und Kunstgalerien Melbournes zu schlendern.

Diese Tour solltest du im Australischen Winter keinesfalls verpassen:

Cape Paterson, George Bass Coastal Walk, Australien
Im Australischen Winter sind die Strände sogst wie immer menschenleer!

Frühling (September – November): Die beste Reisezeit für einsame Sandstrände

Durchschnittliche Temperaturen zwischen 15°C und 25°C sorgen im Australischen Frühling für milde und angenehme Temperaturen. Der Frühling eignet sich wunderbar für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Fahrradfahren, denn die Landschaft beginnt allmählich aufzublühen und wunderschöne bunte Blumen zieren die Landschaften. Als unser persönlicher Lieblingsmonat hat sich schnell der September entwickelt. Es beginnt allmählich wärmer zu werden und die Regentage nehmen ab. Gelegentlich ist es windig, doch weit weniger windig als im Australischen Sommer. Mit etwas Glück, kannst du sogar im Australischen Frühling Anfang September noch Wale sichten – die Chancen stehen nicht schlecht.

Der Australische Frühling ist die beste Reisezeit für:

Einen Besuch des Bundesstaats Victoria im Australischen Frühling empfehle ich dir, wenn du Spaß an Outdoor-Aktivitäten hast, den Menschenmassen aus dem Weg gehen möchtest und von etwas wärmeren Wassertemperaturen profitieren möchtest. Der Frühling eignet sich damit wunderbar zum Surfen.

Diese Tour solltest du im Australischen Frühling keinesfalls verpassen:

Zwölf Apostel, Great Ocean Road, Australien
Der Australische Frühling ermöglicht paradiesische Einsamkeit und leere Sandstrände

Fazit: Die beste Reisezeit für Melbourne und den Bundesstaat Victoria in Australien

Wie bereits zu Beginn erwähnt, ist die beste Reisezeit für die Region rund um Melbourne stark von deinen persönlichen Vorstellungen und Vorlieben abhängig. Die Stadt Melbourne selbst lohnt sich zu absolut jeder Jahreszeit. Aufgrund der atemberaubenden Auswahl an Outdoor- und Indoor-Aktivitäten wird es dir bei einem Städtetrip nach Melbourne zu keiner Jahreszeit langweilig. Während der Australische Sommer von Musikfestivals und Sportlichen Aktivitäten geprägt ist, warten im Winter jede Menge Winterfestivals auf deinen Besuch. Kulturelle Highlights wirst du deshalb zu absolut jeder Jahreszeit in Melbourne finden.

Great Ocean Road, Australien

Melbourne Umgebung

Was die Umgebung von Melbourne betrifft, gilt als beste Jahreszeit der Australische Frühling oder Herbst. Begeisterst du dich für Wale, ist der Australische Winter die beste Jahreszeit. Wenngleich ich dir bei einer Reise im Australischen Winter zu deutlich mehr Flexibilität rate, als das im Australischen Frühling oder Herbst notwendig ist. Im Australischen Sommer solltest du dich auf deutlich höhere Preise und Menschenmassen pur einstellen. Egal welcher Küstenort, sie alle werden voll sein. Das frühzeitige Buchen ist im Australischen Sommer deshalb zwingend notwendig. Dafür kannst du Australiens schönste Küstenstraßen bei wärmstem Wetter und Sonnenschein pur erleben.

Diese Aktivitäten solltest du in Victoria zu keiner Jahreszeit verpassen:

FAQ: Häufige Fragen zu Australien

1. Welche eSIM-Karte ist die beste eSIM-Karte für meine Australien Reise?

Die besten eSIM-Karten Optionen für eine Reise nach Australien bieten die eSIM-Karten Anbieter Saily, Holafly, Airalo und Nomad.

Airalo

Airalo eSIM-Karte; Vor- und Nachteile Australien

Holafly

Holafly eSIM-Karte; Vor- und Nachteile Australien

Für Reisende mit kleinem Datenbedarf bieten Airalo und Saily das beste Preis-/GB-Verhältnis – sowohl für kurze Trips als auch für längere Aufenthalte in Australien. Wer mittleren Datenverbrauch hat und länger unterwegs ist, fährt mit Nomad am günstigsten. Und für Vielnutzer, die auf Google Maps, Social Media und Streaming setzen und sich keine Gedanken um Datenlimits machen möchten, ist Holafly die beste Wahl.

Mehr lesen: SIM-Karte Australien – Dein ultimativer Guide: lokale SIM vs eSIM im Vergleich

2. Anreise nach Melbourne: Wie komme ich am einfachsten nach Victoria in Australien?

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gelangt man am einfachsten per Langstreckenflug mit einem Zwischenstopp nach Melbourne in Australien. Die beliebtesten und schnellsten Routen führen über große internationale Drehkreuze wie Singapur, Doha, Dubai, Abu Dhabi oder Bangkok. Airlines wie Singapore Airlines, Emirates, Qatar Airways, Etihad oder Thai Airways bieten komfortable Verbindungen mit nur einem Zwischenstopp zu Städten wie Sydney, Melbourne, Brisbane oder Perth an. Die gesamte Reisezeit beträgt je nach Verbindung etwa 20 bis 26 Stunden. Wer aus Österreich oder der Schweiz startet, fliegt meist zuerst nach Frankfurt, München oder Zürich und steigt dort auf die Langstrecke um.

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3. Wie bewege ich mich in Australien am besten fort?

Als sechstgrößter Staat der Welt ist Australien mit einer Fläche von ca. 7.692.000 km² größer als ganz Westeuropa zusammen und damit riesig – wirklich riesig.

Die Distanzen zwischen den Highlights sind gewaltig, die Landschaften dazwischen atemberaubend vielfältig: tropische Regenwälder, endlose Wüsten, zerklüftete Küsten und lebendige Metropolen. Wer das Land flexibel und intensiv erleben will, kommt an einem Mietwagen oder Camper kaum vorbei. Ein gemieteter oder sogar gekaufter Campervan ist die beliebteste Option für Roadtrips entlang der Ostküste, durchs Red Centre oder entlang der Great Ocean Road – und bietet maximale Freiheit, Naturerlebnisse und Spartipps in einem. Alternativ bietet ein Mietwagen mehr Komfort für kürzere Strecken, wenn man in festen Unterkünften übernachten möchte. Für besonders große Entfernungen – etwa zwischen Sydney und Cairns oder von Melbourne nach Darwin – sind Inlandsflüge ideal, um Zeit zu sparen und dann vor Ort mobil weiterzureisen. Die gut ausgebaute Greyhound-Busverbindung ist eine günstige Option für Alleinreisende ohne Führerschein, allerdings weniger flexibel. 

In Städten selbst helfen öffentliche Verkehrsmittel, Uber und zu Fuß erkundbare Zentren beim Weiterkommen. Die beste Kombination für viele Australien-Reisende mit begrenztem Zeitbudget ist daher: Inlandsflüge für die langen Distanzen, Mietwagen oder Camper für die individuelle Erkundung vor Ort. So lassen sich Highlights wie das Great Barrier Reef, das Outback und die Südwestküste effizient und intensiv erleben – ganz ohne Stress, aber mit jeder Menge Abenteuer.

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4. Brauche ich für Australien eine Auslandskrankenversicherung?

Ja, du solltest auf keinen Fall ohne Auslandskrankenversicherung nach Australien reisen. Das australische Gesundheitssystem ist zwar sehr gut, aber für Touristen auch sehr teuer – selbst ein einfacher Arztbesuch kann mehrere hundert Dollar kosten, Krankenhausaufenthalte oder Notfallbehandlungen schnell in die Tausende gehen. Die gesetzliche Krankenversicherung aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz greift außerhalb Europas nicht. Deshalb ist eine private Absicherung unverzichtbar.

Eine zuverlässige und beliebte Option für Australien-Reisende ist die HanseMerkur Auslandskrankenversicherung*. Sie bietet weltweiten Schutz ohne Selbstbeteiligung, übernimmt medizinische Behandlungen, Krankenhauskosten, Rücktransporte und ist sowohl für beliebig viel Reisen innerhalb eines Jahres von einer Reisedauer bis 56 Tage, als auch für Langzeitreisen, Work & Travel oder Roadtrips bestens geeignet. Besonders praktisch: Der Abschluss ist unkompliziert online möglich – und der Versicherungsschutz beginnt sofort. So reist du mit einem sicheren Gefühl durch Down Under und bist im Ernstfall bestens abgesichert.

5. Welche Kreditkarte ist die beste Kreditkarte für Australien?

Das gängigste Zahlungsmittel in Australien ist die Kreditkarte. Da du fast alles in Australien mit Karte bezahlen kannst, sparst du dir lästige Umtauschgebühren und mögliche Aufschläge beim Abheben von Bargeld. Aber nicht nur das, eine Kreditkarte ist in Australien auch von Vorteil, wenn du öffentliche Verkehrsmittel in großen Städten, beispielsweise in Sydney nutzen möchtest. Statt dir ein extra Ticket zu besorgen (das obendrein teurer wäre), kannst du einfach mit deiner Kreditkarte (z.B. als Wallet auf dem Smartphone) an den Schaltern kontaktlos tappen und der Betrag wird automatisch abgebucht. Praktisch, nicht? Die Systeme sind so konfiguriert, dass sie automatisch erkennen, wenn du den Betrag für ein Tagesticket überschreitest. So kannst du in Australien unkompliziert mit der U-Bahn oder den Zügen und beispielsweise auch den öffentlichen Fähren fahren, ohne dich vorab mit der Ticketstruktur auseinandersetzen zu müssen.

Eine Kreditkarte, mit der man weltweit gebührenfrei bezahlen und kostenlos Geld abheben kann, ist für eine Australien Reise unerlässlich. Empfehlenswert sind:

  • Hanseatic Bank GoldCard: Die Hanseatic Bank bietet zwei Kreditkarten, die für Australien attraktiv sind. Zum einen die kostenlose Hanseatic Bank GenialCard*, zum anderen die Hanseatic Bank GoldCard*, die 4,90 Euro pro Monat kostet. Diese bringt zusätzliche Vorteile, wie ein großzügigeres Kreditkartenlimit und gebührenfreies Geld abheben, auch innerhalb Deutschlands. Weitere Vorteile der GoldCard sind, dass diverse Versicherungen, wie eine Auslandskrankenversicherung, eine Reiseabbruchversicherung oder eine Reisegepäckversicherung inbegriffen sind. Mit beiden Kreditkarten kannst du weltweit bargeldlos bezahlen und gebührenfrei Geld abheben.
  • DKB Visa Debit-/bzw. Kreditkarte: Zu den besten Kreditkarten zählt auch die DKB Visa Card*. Bei der Beantragung der DKB Visa Card*, bekommst du zum kostenlosen Girokonto eine Visa Debitkarte dazu. Mit der Debitkarte kannst du weltweit kostenlos mit Karte bezahlen und ab einem Mindestbetrag von 50 Euro auch kostenlos Bargeld abheben. Die weltweite Kartenzahlung in Fremdwährung ist nur mit Aktivstatus (Voraussetzung: monatlicher Geldeingang von 700 Euro auf das Girokonto) kostenlos. Beachte, dass die Visa Debitkarte keine vollständige Kreditkarte ist und es vor allem bei Mietwagenverleihern zu Problemen kommen kann. Es lohnt sich für 2,49 Euro im Monat zusätzlich die DKB Visa Kreditkarte zu bestellen. Mit dieser wird die Zahlung nur einmal im Monat vom Konto abgebucht und du kannst das Kreditkartenlimit flexibel einstellen.
  • TF Bank: Wer sich zusätzlich mit einer Mastercard absichern möchte, kann auf die gebührenfreie TFBank Mastercard Gold* zurückgreifen, die ebenfalls weltweit gebührenfreie Zahlungen und Bargeldauszahlungen ermöglicht.
  • Warum die American Express Platinum Kreditkarte darüber hinaus zusätzlich immer sinnvoll ist, ist aufgrund der vielen Benefits: Auslandskrankenversicherung, günstigere Preise auf Mietwagen bzw. Upgrades, Lounge Benutzung am Flughafen und natürlich das Punkte sammeln nicht zu vergessen. Über unseren Freundschaftslink erhältst du aktuell sogar 85.000 Membership Rewards Punkte geschenkt!
Reisekreditkarten im Vergleich

Du warst schon einmal im Bundesstaat Victoria in Australien, wie hat es dir gefallen?

Zu welcher Jahreszeit warst du in Australien und wie hat es dir gefallen? Welche Orte haben dich hier verzaubert? Hast du Geheimtipps oder vielleicht eine Frage zur Anreise oder zu unseren Unterkünften? Schreib es uns in die Kommentare! Wir sind gespannt!


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Franziska Grötsch ist Reisebloggerin und Reisebuchautorin aus Leidenschaft. Nach Abschluss ihres Master of Science arbeitete die gebürtige Würzburgerin als technische Projektleiterin in einem Automobilkonzern, bevor sie 2022 ihrem Traum einer Open-End-Weltreise folgte. Kurz darauf erschien ihr erster eigener Reiseführer über die Inselgruppe Französisch-Polynesien, ein 650-seitiger Reiseführer über Südafrika und publiziert vom Reisebuch-Verlag DuMont, der Reiseführer Südsee. Vom Bodensee über die Seychellen, Sri Lanka, Vietnam, Indonesien bis nach Australien und weiter in die Südsee: auf ihrem Blog www.ourtravelwanderlust.de und ihrem Instagram-Kanal @our.travel.wanderlust berichtet sie authentisch und echt über ihre kleine und großen Abenteuer.

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