Spaziergang durch Augsburg, vorbei an den historischen Wassertürmen

Die 20 schönsten Augsburg Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele & unsere Geheimtipps | Der ultimative Augsburg Guide

Zwischen historischer Pracht, lebendiger Stadtkultur und idyllischen Wasserwegen liegt Augsburg, eine der ältesten Städte Deutschlands und zugleich eine moderne, junge Universitätsstadt. Die sogenannte Fuggerstadt blickt auf eine über 2.000 Jahre alte Geschichte zurück und begeistert mit einer außergewöhnlichen Dichte an Augsburg Sehenswürdigkeiten. Besonders bekannt ist Augsburg für sein historisches Wassermanagement-System, das als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde und bis heute das Stadtbild prägt.

Was Augsburg so besonders macht, ist die gelungene Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart. Prunkvolle Renaissancebauten, die berühmte Fuggerei, der Augsburger Dom und die verwinkelten Lechkanäle treffen hier auf kreative Viertel, eine vielfältige Gastronomieszene und entspanntes Lebensgefühl. Trotz ihrer Größe wirkt die Stadt angenehm überschaubar und lässt sich wunderbar zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdecken.

In diesem Beitrag zeigen wir dir die schönsten Augsburg Sehenswürdigkeiten, stellen dir echte Geheimtipps vor und verraten dir außerdem empfehlenswerte Cafés und Restaurants. So bist du bestens vorbereitet für einen unvergesslichen Städtetrip in die Fuggerstadt.

Basilika St. Ulrich und Afra, Augsburg Sehenswürdigkeiten
Was jeder einmal in Augsburg gemacht haben muss, ist einen Spaziergang durch die Augsburger Altstadt zu unternehmen. In diesem Sinne, Willkommen in Augsburg.

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Hilfreiche Tipps für deinen Urlaub in Augsburg:

Übernachten in Augsburg: Unsere Augsburg Hotel Tipps

Auf der Suche nach der passenden Unterkunft in Augsburg stellt sich schnell die Frage: Wo schläft man am besten in Augsburg? Die Stadt bietet Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel – von gemütlichen, budgetfreundlichen Hotels mitten in der Altstadt bis hin zu stilvollen Boutique-Hotels mit besonderem Flair.

Da viele Highlights der Stadt fußläufig erreichbar sind, lohnt es sich, eine Unterkunft zentral oder zumindest gut angebunden zu wählen. Egal, ob du Augsburg nur eine Nacht oder gleich mehrere Tage erkundest. Es gibt Optionen, die sowohl bequem als auch atmosphärisch überzeugen. Hier sind meine persönlichen Hotelempfehlungen in verschiedenen Preiskategorien, die sich ideal für einen entspannten Städtetrip eignen.

😴🛏️ Tolle Unterkünfte zum Übernachten in Augsburg:

  • 💸 Budgetfreundlich: Das B&B Hotel Augsburg Nord* und das Vienna House Easy by Windham* liegen etwas außerhalb der Altstadt, sind aber eine gute Wahl für alle, die preisbewusst in Augsburg übernachten möchten.
  • 💶 Mittleres Budget: Ein fantastisches Preis-/Leistungsverhältnis bietet das Hotel einsmehr*. Ebenfalls eine tolle Wahl im mittleren Budget ist das moderne Leonardo Hotel Augsburg*!
  • 💎 Höheres Budget: Das Hotel Maximilian’s* mitten auf der beliebten Maximilianstraße in der Augsburger Innenstadt gelegen, richtet sich an alle, die Wert auf Design, Individualität und besondere Details legen. Neben der gandiosen Lage mitten in der Innenstadt schätzen Gäste besonders die tolle Einrichtung und den wunderbaren Saunabereich sowie das fantastische Frühstück mit einer genialen Auswahl.

Wer zur Münchner Oktoberfest-Saison einen Ausflug nach Augsburg plant, sollte schnell sein! Zu dieser Zeit sind nicht nur die Unterkünfte in München, sondern auch die Hotels in Augsburg schnell ausgebucht.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Augsburg, besten Aktivitäten & unsere Augsburg Geheimtipps

Augsburg blickt auf über 2.000 Jahre Stadtgeschichte zurück und gehört zu den ältesten Städten Deutschlands. Entsprechend vielfältig sind auch die Sehenswürdigkeiten in Augsburg. Von weltberühmten historischen Orten über UNESCO-Welterbe bis hin zu charmanten Vierteln und grünen Oasen bietet Augsburg eine beeindruckende Mischung aus Geschichte, Architektur und Lebensqualität.

Damit du Augsburg möglichst entspannt entdecken kannst, ist dieser Beitrag wie ein Spaziergang durch die Altstadt aufgebaut. Wir nehmen dich Schritt für Schritt mit zu den wichtigsten Augsburg Sehenswürdigkeiten, die sich größtenteils bequem zu Fuß erreichen lassen. So kannst du den Rundgang direkt als Orientierung für deinen eigenen Städtetrip nutzen und Augsburg ganz ohne großen Planungsaufwand erkunden.

Wer jedoch nicht nur sehen, sondern auch verstehen möchte, was Augsburg so besonders macht, sollte die Stadt am besten gemeinsam mit Einheimischen entdecken. Geführte Rundgänge durch die Altstadt geben spannende Einblicke in Geschichte, Traditionen und versteckte Ecken, die man auf eigene Faust leicht übersieht.

Diese drei geführten Rundgänge mit Einheimischen sind in Augsburg besonders beliebt:

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Bist du auf der Suche nach einem vielseitigen Reiseziel in Deutschland, das Kultur, Geschichte und Kulinarik miteinander verbindet, ist ein Städtetrip nach Augsburg genau das Richtige. Auf der Karte findest du alle vorgestellten Augsburg Sehenswürdigkeiten sowie unsere Übernachtungs-, Restaurant- und Café-Tipps übersichtlich auf einen Blick.

💡Möchtest du die Karte auf deinem Smartphone in der Google-Maps-App öffnen, klicke einfach auf das Rechteck oben rechts.

1. Die Augsburger Fuggerei – Auftakt unseres Spaziergangs durch die Fuggerstadt

Unser Spaziergang durch Augsburg beginnt am Jakobertor, einem der historischen Stadttore im Osten der Altstadt. Von hier aus sind es nur wenige Schritte bis zur Fuggerei, der wohl bekanntesten Sehenswürdigkeit der Fuggerstadt. Kaum ein Ort erzählt die Geschichte der Stadt so eindrucksvoll und gleichzeitig so menschlich wie diese einzigartige Wohnsiedlung mitten in der Altstadt. Mit ihren efeubewachsenen Häusern, kleinen Plätzen und stillen Gassen fühlt sich die Fuggerei fast wie eine eigene kleine Stadt in der Stadt an.

Gegründet wurde die Fuggerei im Jahr 1521 von Jakob Fugger, auch bekannt als „Jakob Fugger der Reiche“. Sein Ziel war es, bedürftigen, aber ehrbaren Augsburger Bürgern dauerhaft ein würdiges Zuhause zu ermöglichen. Bis heute gilt die Fuggerei als älteste bestehende Sozialsiedlung der Welt. In 67 Häusern mit rund 140 Wohnungen leben noch immer Augsburger zu nahezu unveränderten Bedingungen. Die jährliche Kaltmiete beträgt symbolische 0,88 Euro, dazu kommen drei tägliche Gebete für den Stifter und seine Familie.

Was mich an der Fuggerei besonders beeindruckt, ist nicht nur ihre Geschichte, sondern die Tatsache, dass sie bis heute ein lebendiger Ort ist. Hier wohnen Menschen, hier wird gelebt, gearbeitet und Alltag gestaltet. Gleichzeitig können Besucher mehrere Museen besichtigen, darunter eine original eingerichtete historische Wohnung sowie einen erhaltenen Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. So bekommt man einen sehr authentischen Einblick in das Leben früher und heute.

Nützliche Informationen für deinen Besuch in der Augsburger Fuggerei:

  • Öffnungszeiten: April bis September täglich 9 bis 20 Uhr, Oktober bis März täglich 9 bis 18 Uhr
  • Eintrittspreise: Erw./Kinder 8/4 Euro
  • Adresse: Fuggerei 56, 86152 Augsburg
  • Offizielle Website der Fuggerei

2. Das Brechthaus – literarisches Erbe der Stadt

Von der Fuggerei aus führt uns unser Spaziergang weiter in Richtung Innenstadt. Noch bevor wir den Rathausplatz erreichen, kommen wir an einem Ort vorbei, der Augsburgs kulturelle Geschichte entscheidend geprägt hat: dem Brechthaus.

Das Brechthaus ist das Geburtshaus des Dramatikers und Lyrikers Bertolt Brecht, einem der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er wurde hier 1898 geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Augsburg. Heute erinnert das Haus an sein Leben, sein Werk und seine enge Verbindung zur Stadt.

Im Inneren befindet sich ein Museum, das Einblicke in Brechts Biografie, seine politischen Ansichten und sein literarisches Schaffen gibt. Auch Lesungen, Ausstellungen und Veranstaltungen finden hier regelmäßig statt. Selbst, wer sich nicht intensiv mit Literatur beschäftigt, spürt an diesem Ort, welche kulturelle Strahlkraft von Augsburg ausgeht.

Das Brechthaus ergänzt den Spaziergang um eine weitere Facette der Stadtgeschichte. Nach der sozialen Vision der Fugger und noch vor der politischen Macht am Rathaus zeigt sich Augsburg hier als Stadt der Denker, Künstler und Intellektuellen.

Nützliche Informationen für deinen Besuch im Augsburger Brechthaus:

  • Öffnungszeiten: montags geschlossen, dienstags bis sonntags 10-17 Uhr
  • Adresse: Das Brechthaus Augsburg, Auf dem Rain 7, 86152 Augsburg
  • Offizielle Website Brechthaus
Das Brechthaus in Augsburg
Das Brechthaus zählt zu den beeindruckendsten Museen der Stadt!

3. Augsburger Rathaus & Goldener Saal – punktvolles Wahrzeichen der Stadt

Von der Fuggerei aus geht es weiter Richtung Rathausplatz, dem historischen Zentrum der Stadt. Hier warten mit dem Augsburger Rathaus und dem Perlachturm bereits die nächsten Highlights unseres Rundgangs.

Das Augsburger Rathaus gehört ohne Zweifel zu den eindrucksvollsten Augsburg Sehenswürdigkeiten. Als eines der bedeutendsten Renaissance-Rathäusern nördlich der Alpen wirkt das Gebäude schon von der Ferne monumental und selbstbewusst. Spätestens auf dem Rathausplatz wird deutlich, welche politische und wirtschaftliche Bedeutung Augsburg über Jahrhunderte hinweg hatte.

Der Höhepunkt eines Besuchs liegt im Inneren des Rathauses. Der Goldene Saal ist ein echtes Prunkstück. Vergoldete Kassettendecken, prächtige Wandmalereien und detailreiche Portale lassen keinen Zweifel daran, dass dieser Raum als Machtsymbol gedacht war. Er wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente einst als Repräsentationssaal für Reichstage und wichtige Empfänge. Auch heute noch zählt er zu den prunkvollsten Sälen Deutschlands.

Besonders eindrucksvoll ist der Kontrast zwischen der eher schlichten äußeren Fassade und dem überwältigenden Inneren. Genau dieser Moment beim Betreten des Goldenen Saals bleibt vielen Besuchern lange im Gedächtnis. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Architektur- und Geschichtsinteressierte, sondern für alle, die Augsburg wirklich verstehen möchten.

Gemeinsam mit dem Perlachturm bildet das Rathaus das Herz der Altstadt. Mit seinen 70 Metern gehört der Perlachturm zu den höchsten Gebäuden in Augsburg. Einst im Jahr 989 als Wachturm errichtet, wird er heute jedoch vor allem als Aussichtsplattform genutzt.

Sobald du die 261 Stufen bewältigt hast, hast du eine gigantische Aussicht über ganz Augsburg, wobei sich der Aufstieg besonders lohnt, wenn die gelbe Flagge über dem westlichen Zifferblatt weht – denn dann hast du freie Sicht auf die Alpen!

Nützliche Informationen für deinen Besuch im Augsburger Rathaus:

Während der Rathausplatz im Sommer als Terrasse der umliegenden Cafés genutzt wird, findet hier in der Adventszeit der berühmte Augsburger Christkindlesmarkt statt. Der Augsburger Christkindlesmarkt gehört nicht nur zu den schönsten Weihnachtsmärkten in Deutschland, sondern ist gleichzeitig auch einer der ältesten!

Im Jahr 2026 findet der Augsburger Christkindlesmarkt vom 23. November bis 24. Dezember 2026 statt. Hier findest du alle aktuellen Informationen zum Augsburger Christkindlesmarkt.

4. Weberhaus – farbenfrohes Symbol des Handwerks

Vom Rathausplatz aus verlassen wir das politische Zentrum der Stadt und folgen dem Rundgang weiter Richtung Süden. Schon nach wenigen Schritten verändert sich die Atmosphäre. Statt großer Plätze und Monumentalbauten rücken nun Handwerk, Handel und das bürgerliche Augsburg stärker in den Fokus.

Das Weberhaus zählt zu den auffälligsten Gebäuden entlang des Rundgangs und ist ein echtes Schmuckstück der Augsburger Altstadt. Mit seiner reich bemalten Fassade sticht es sofort ins Auge und erinnert an die Zeit, in der das Handwerk eine zentrale Rolle für den Wohlstand der Stadt spielte.

Bereits im Mittelalter diente das Weberhaus als Zunfthaus der Weber, einem der wichtigsten Berufsstände Augsburgs. Die heutige Fassadengestaltung stammt aus dem 20. Jahrhundert, greift aber bewusst historische Motive und Handwerksszenen auf. Sie macht das Gebäude zu einem der beliebtesten Fotomotive der Stadt.

Das Weberhaus markiert einen schönen Übergang zwischen dem repräsentativen Rathausviertel und der südlichen Altstadt. Es steht sinnbildlich für das bürgerliche Augsburg und zeigt, dass die Geschichte der Stadt nicht nur von Kaufleuten und Fürsten geprägt wurde, sondern auch vom Handwerk.

5. Augsburger Zeughaus – Renaissancearchitektur mit Geschichte

Nur wenige Schritte vom Weberhaus entfernt liegt das Augsburger Zeughaus, eines der bedeutendsten Renaissancebauten der Stadt. Ursprünglich diente es als Waffenlager und militärisches Zentrum der Reichsstadt Augsburg und zeugt bis heute von der politischen Bedeutung, die die Stadt einst hatte.

Der mächtige Bau mit seinem markanten Innenhof wirkt von außen eher zurückhaltend, entfaltet aber beim genaueren Hinsehen eine beeindruckende Präsenz. Heute wird das Zeughaus kulturell genutzt und ist ein gutes Beispiel dafür, wie historische Gebäude in Augsburg sinnvoll in die Gegenwart integriert wurden.

Als Station auf dem Spaziergang verbindet das Zeughaus die handwerklich geprägte Umgebung rund um das Weberhaus mit der prachtvollen Maximilianstraße, die als nächstes folgt.

Nach dem Zeughaus weitet sich der Stadtraum spürbar. Enge Gassen gehen in eine großzügige Straße über, die seit Jahrhunderten das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum Augsburgs bildet.

6. Maximilianstraße – Augsburgs eleganteste Flaniermeile

Die Maximilianstraße ist die wohl bekannteste Straße Augsburgs und gehört zu den eindrucksvollsten Augsburg Sehenswürdigkeiten. Sie verbindet den Rathausplatz mit dem südlichen Teil der Altstadt und war über Jahrhunderte hinweg die Bühne für Handel, Repräsentation und städtisches Leben.

Gesäumt wird die breite Straße von prächtigen Bürgerhäusern, Palästen und historischen Fassaden, die vom Reichtum und Selbstbewusstsein der einstigen Reichsstadt zeugen. Heute reihen sich hier Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte aneinander, wodurch die Maximilianstraße nicht nur historisch, sondern auch lebendig wirkt.

Beim Spaziergang entlang der Straße lohnt es sich, immer wieder stehen zu bleiben und den Blick schweifen zu lassen. Viele Details erschließen sich erst auf den zweiten Blick und machen deutlich, warum die Maximilianstraße als Herzstück der Altstadt gilt.

Maximilianstraße in Augsburg
Blick entlang der Maximilianstraße in Augsburg. An dessen Ende: die Basilika St. Ulrich und Afra

7. Schaezlerpalais – barocke Eleganz und Kunstgenuss

Mitten an der Maximilianstraße liegt das Schaezlerpalais, eines der bedeutendsten Barockpalais in Augsburg. Schon der Innenhof vermittelt einen ersten Eindruck der eleganten Architektur, doch der eigentliche Höhepunkt wartet im Inneren.

Besonders bekannt ist der prachtvolle Rokokosaal, der zu den schönsten seiner Art in Deutschland zählt. Daneben beherbergt das Schaezlerpalais mehrere Kunstsammlungen, die von alten Meistern bis zur Barockkunst reichen. Damit verbindet dieser Ort Architektur, Kunst und Geschichte auf besonders eindrucksvolle Weise.

Nützliche Informationen für deinen Besuch im Augsburger Schaezlerpalais:

  • Öffnungszeiten: montags geschlossen, dienstags bis sonntags von 10-17 Uhr
  • Eintrittspreise: siehe Website
  • Adresse: Maximilianstraße 46, 86150 Augsburg
  • Offizielle Website Schaezlerpalais
Schaezlerpalais in Augsburg
Das Schaezlerpalais ist eine ideale Station für alle, die den Spaziergang durch Augsburg um eine kulturelle Pause ergänzen möchten und einen Einblick in die höfische Lebenswelt vergangener Jahrhunderte suchen.

8. Herkulesbrunnen Augsburg

Der Herkulesbrunnen ist einer der drei berühmten Prachtbrunnen entlang der Maximilianstraße und ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Errichtet im 16. Jahrhundert, symbolisiert die Figur des Herkules Stärke, Mut und die Wehrhaftigkeit der Reichsstadt Augsburg.

Der Brunnen markiert einen wichtigen Punkt auf dem Rundgang und unterstreicht noch einmal die Bedeutung der Maximilianstraße als repräsentative Hauptachse der Stadt. Besonders bei Sonnenschein und in den Abendstunden entfaltet der Platz rund um den Brunnen eine sehr besondere Atmosphäre.

9. Augsburger Wassermanagement-System & Lechkanäle – Augsburgs UNESCO-Weltkulturerbe entdecken

Nur wenige Schritte von der belebten Maximilianstraße entfernt verändert sich die Atmosphäre spürbar. Hinter den prächtigen Fassaden beginnt ein Augsburg, das leiser wirkt und dennoch eine zentrale Rolle für die Stadtgeschichte spielt. Genau hier tauchen wir ein in die Welt der Kanäle und Wasserläufe, die Augsburg seit Jahrhunderten prägen.

Augsburg trägt den Titel UNESCO-Weltkulturerbe nicht wegen einzelner Bauwerke, sondern aufgrund seines weltweit einzigartigen historischen Wassermanagement-Systems. Seit dem Mittelalter versorgt dieses ausgeklügelte System die Stadt zuverlässig mit Wasser und trennt dabei konsequent Trink- und Brauchwasser. Ein Prinzip, das seiner Zeit weit voraus war und bis heute als Meisterleistung nachhaltiger Stadtplanung gilt.

Die Lechkanäle sind ein sichtbarer und zugleich erlebbarer Teil dieses Systems. Sie durchziehen große Teile der Altstadt und begleiten den Spaziergang ganz selbstverständlich. Mal verlaufen sie durch schmale Gassen, mal öffnen sich kleine Plätze, Brücken und Uferwege mit überraschend ruhigen Blicken. Genau hier zeigt sich Augsburg von seiner vielleicht authentischsten Seite.

Besonders spannend ist, dass das Wassermanagement-System kein abgeschlossenes Denkmal ist. Es ist bis heute Teil des Stadtalltags. Historische Wasserwerke, Kanäle, Brunnen und ehemalige Mühlen begegnen einem immer wieder ganz nebenbei. Einige der alten Anlagen sind sogar noch in Betrieb und machen sichtbar, wie eng Technik, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit in Augsburg seit Jahrhunderten miteinander verbunden sind.

Wusstest du, dass mit über 135 Kilometer Kanal- und Bachlauf das Lechviertel sogar mehr kleine Brücken hat, als die Lagunenstadt Venedig?

Dieser Abschnitt des Spaziergangs bildet einen bewussten Kontrast zur prunkvollen Maximilianstraße. Statt Repräsentation und Fassaden stehen hier Funktion, Geschichte und Atmosphäre im Vordergrund. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt entlang der Lechkanäle eine ruhige, fast schon entschleunigte Seite Augsburgs, die lange im Gedächtnis bleibt.

Vor allem der Steg zum Kapitelhof gilt als einer der fotogensten Spots in Augsburg! Kein Wunder, denn hier fließt der Lech in alle Richtungen und ummantelt die umstehenden Häuser mit fließendem Wasser. Die vielen kleinen Brücken, die zu den Häusern über den Fluss führen, sorgen für ein malerisches Bild!

Ein Besuch im Lechviertel lohnt sich besonders zur Weihnachtszeit. Dann sind die Kanäle über dem Lech mit zahlreichen wunderschönen Lichterketten verziert und sorgen für eine zauberhafte Weihnachtsstimmung.

Lechviertel Augsburg
Unser Lieblings-Steg im Lechviertel ist der Steg zum Kapitelhof!

Folgt man den Lechkanälen weiter stadtauswärts, wird es ruhiger. Der Spaziergang führt vorbei an grünen Uferabschnitten und historischen Gebäuden, bis sich schließlich eines der bedeutendsten kirchlichen Bauwerke Augsburgs öffnet.

10. Basilika St. Ulrich und Afra

Die Basilika St. Ulrich und Afra gehört zu den wichtigsten Kirchen Augsburgs und ist zugleich einer der eindrucksvollsten Sakralbauten der Stadt. Schon von außen wirkt die große Backsteinbasilika monumental, ohne dabei überladen zu erscheinen.

Die Kirche ist dem heiligen Ulrich, dem Schutzpatron der Stadt, sowie der heiligen Afra gewidmet. Beide spielen eine zentrale Rolle in der Augsburger Stadtgeschichte. St. Ulrich war im 10. Jahrhundert Bischof von Augsburg und wurde für seinen Einsatz während der Belagerung der Stadt verehrt. Afra gilt als frühchristliche Märtyrerin und ist eng mit der religiösen Tradition Augsburgs verbunden.

Im Inneren überrascht die Basilika mit einer klaren, fast zurückhaltenden Gestaltung. Hohe Gewölbe, viel Licht und eine ruhige Atmosphäre laden dazu ein, kurz innezuhalten. Besonders sehenswert sind der Kreuzgang und die angrenzenden Klosterbereiche, die dem Ort eine zusätzliche Tiefe verleihen.

Nach den lebhaften Straßen der Altstadt wirkt die Basilika St. Ulrich und Afra wie ein bewusster Ruhepol. Sie ist weniger touristisch als Dom oder Rathaus, gehört aber dennoch zu den Augsburg Sehenswürdigkeiten, die den Charakter der Stadt besonders gut widerspiegeln.

11. Augsburger Puppenkiste – Kindheitserinnerungen mitten in Augsburg

Von der Basilika St. Ulrich und Afra führt unser Spaziergang weiter in Richtung Süden. Schon nach wenigen Minuten erreichen wir einen Ort, der nicht nur für Augsburg, sondern für ganz Deutschland eine besondere Bedeutung hat: die Augsburger Puppenkiste.

Die Augsburger Puppenkiste ist eine der bekanntesten Augsburg Sehenswürdigkeiten und weit über die Stadtgrenzen hinaus berühmt. Generationen sind mit Figuren wie Jim Knopf, Urmel aus dem Eis oder Kalle Wirsch aufgewachsen. Umso besonderer ist es, diesen Ort während eines Spaziergangs durch Augsburg ganz real besuchen zu können.

Untergebracht ist die Puppenkiste im Heilig-Geist-Spital, einem historischen Gebäude, das dem Theater eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Seit 1948 werden hier Marionettenstücke aufgeführt, viele davon später auch für das Fernsehen produziert. Die liebevoll gestalteten Figuren und Kulissen machten die Augsburger Puppenkiste zu einem festen Bestandteil der deutschen Kulturgeschichte.

Neben den Vorstellungen gibt es auch ein Museum, in dem zahlreiche Originalfiguren, Bühnenbilder und Requisiten ausgestellt sind. Der Besuch lohnt sich nicht nur für Kinder, sondern gerade auch für Erwachsene, die hier ein Stück ihrer eigenen Kindheit wiederentdecken.

Nützliche Informationen für deinen Besuch in der Augsburger Puppenkiste:

  • Spielzeiten: i.d.R. Mittwoch bis Sonntag um 12 bis 18 Uhr
  • Öffnungszeiten Museum: Donnerstag bis Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr, bei öffentlichen Abendvorstellungen bis 19.30 Uhr.
  • Eintritt: Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene 6 Euro, für Kinder bis 12 Jahre 3,80 Euro. Eine Nachmittagsvorstellung kostet je nach Kategorie zwischen 12 und 17 Euro
  • Adresse: Spitalgasse 15, 86150 Augsburg
  • Offizielle Website Augsburger Puppenkiste

12. Rotes Tor & historische Wassertürme

Nur wenige Schritte weiter erreichen wir nun das Rote Tor mit den historischen Wassertürmen und der Freilichtbühne, wo Technikgeschichte und Kultur erneut aufeinandertreffen.

Das Rote Tor ist eines der ältesten und farbenfrohsten Stadttore Augsburgs. Es stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist älter als die meisten übrigen Tore der Stadt. Mit seiner markanten roten Fassade bildet es einen eindrucksvollen Übergang zwischen Altstadt, Wasseranlagen und Grünflächen.

Direkt neben dem Roten Tor befindet sich eines der wichtigsten Ensembles des Augsburger Wassermanagement-Systems. Die historischen Wassertürme am Roten Tor waren Teil des ersten Wasserwerks der Stadt. Von 1416 bis 1879 wurde von hier aus Trinkwasser in Augsburg verteilt. Das angrenzende Große und Kleine Wasserwerk, das Brunnenmeisterhaus sowie weitere Gebäude wie Pumpenhäuser und Werkstätten zeugen von der technischen Innovationskraft der Stadt weit vor der Industrialisierung.

Zum historischen Wasserwerk gehört auch der ehemalige Kasten- beziehungsweise Spitalturm. Heute ist in Teilen der Anlage das Handwerkermuseum untergebracht, das die Geschichte der Augsburger Handwerks- und Wassertechnik anschaulich vermittelt. Die Wassertürme selbst können im Rahmen von Führungen besichtigt werden und bieten einen spannenden Einblick in die frühe städtische Wasserversorgung.

Unmittelbar angrenzend liegt außerdem die Freilichtbühne am Roten Tor, die in den Sommermonaten als Spielstätte für Theater- und Musikveranstaltungen genutzt wird. So treffen an diesem Ort Stadtgeschichte, Technik und Kultur auf besonders eindrucksvolle Weise zusammen.

13. Augsburger Dom – spirituelles Zentrum mit jahrhundertealter Geschichte

Vom Roten Tor aus führt der Weg wieder zurück in Richtung Altstadt. Über die Maximilianstraße erreichen wir erneut das historische Zentrum Augsburgs und bewegen uns nun zu den ältesten und traditionsreichsten Orten der Stadt.

Der Augsburger Dom Unserer Lieben Frau zählt zu den ältesten Kirchen Deutschlands und ist eine der geschichtsträchtigsten Augsburg Sehenswürdigkeiten. Schon beim Betreten spürt man, dass dieser Ort über viele Jahrhunderte hinweg religiöses und kulturelles Zentrum der Stadt war. Der Dom vereint verschiedene Baustile, vor allem Romanik und Gotik, und erzählt damit selbst ein Stück Augsburger Stadtgeschichte.

Besonders beeindruckend sind die frühmittelalterlichen Buntglasfenster, die zu den ältesten figürlichen Glasfenstern der Welt zählen. Sie stammen aus dem 12. Jahrhundert und machen den Dom kunsthistorisch einzigartig. Auch der schlichte, fast ruhige Innenraum hebt sich angenehm von der Pracht des Rathauses ab und lädt dazu ein, einen Moment innezuhalten.

Möchtest du die Augsburger Innenstadt in ihrem vollen Lichterglanz erleben, lohnt sich ein geführter Abendspaziergang durch die leuchtende Stadt Augsburg bei Nacht. Vorbei am Rathaus, dem Dom und drei prächtigen Brunnen entdeckst du so Augsburg noch einmal von einer völlig anderen Seite!

➽ Leuchtendes Augsburg: Abendspaziergang mit Führung* (ab 17 Euro)

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14. Hofgarten Augsburg – grüne Pause mitten in der Stadt

Nur wenige Schritte vom Dom entfernt liegt der Hofgarten, eine der schönsten grünen Oasen der Augsburger Altstadt. Ursprünglich Teil der fürstbischöflichen Residenz, lädt der Garten heute zum kurzen Durchatmen zwischen den Sehenswürdigkeiten ein.

Gepflegte Wege, Brunnen und alte Bäume schaffen eine angenehme Ruhe, die im Kontrast zum städtischen Trubel steht. Der Hofgarten eignet sich perfekt für eine kurze Pause während des Spaziergangs oder als entspannter Ort, um die Eindrücke der Altstadt wirken zu lassen.

15. Leopold Mozart Haus – musikalisches Erbe der Stadt

Ganz in der Nähe befindet sich das Leopold Mozart Haus, das Geburtshaus des Komponisten Leopold Mozart, dem Vater von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Museum widmet sich seinem Leben, seinem musikalischen Wirken und der Bedeutung der Familie Mozart für die Musikgeschichte.

Augsburg war prägend für Leopold Mozart und ist bis heute eng mit seinem Namen verbunden. Der Besuch ergänzt den Rundgang um eine kulturelle Facette und zeigt, dass Augsburg auch musikalisch eine bedeutende Rolle gespielt hat.

Nützliche Informationen für deinen Besuch im Leopold Mozart Haus:

Sonntags ist in Augsburg Museumstag! Das heißt, die Dauerausstellungen im Schaezlerpalais, Maximilianmuseum, Römerlager im Zeughaus und in der Kunsthalle im Glaspalast sind jeden Sonntag frei zugänglich!

16. Fischertor Augsburg & Schreiner-Turm – Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung

Mit dem Fischertor und dem Schreiner-Turm, auch als Wertachbrucker Tor bekannt, begegnen wir weiteren Zeugnissen der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Diese Türme markieren einstige Zugänge zur Stadt und zeigen, wie stark Augsburg früher gesichert war.

Während Augsburg seit der Römerzeit eine Stadtmauer hat, die früher die ganze Stadt umgeben hat, sind heute nur noch einige Überreste der Befestigungsanlage sowie fünf von ursprünglich elf Stadttoren aufzufinden: das Rote Tor, das Fischertor, das Wertachbrucker Tor, das Jakobertor und das Vogeltor.

Heute fügen sie sich eher unauffällig ins Stadtbild ein, sind aber wichtige historische Orientierungspunkte. Gerade beim Spaziergang durch die Altstadt wird hier deutlich, wie sehr Augsburg über Jahrhunderte hinweg gewachsen ist und wie sich alte Strukturen bis heute erhalten haben.

Wenn noch Zeit bleibt oder du Augsburg an einem zweiten Tag weiter erkunden möchtest, lohnt sich der Blick abseits der klassischen Altstadt-Highlights. In den ruhigeren Vierteln zeigt sich die Stadt von einer ganz anderen Seite. Weniger monumental, dafür umso authentischer. Genau hier geht der Spaziergang entspannt weiter.

17. Jakobervorstadt – authentisches Augsburg abseits der Hauptwege

Die Jakobervorstadt gehört zu den ältesten Stadtteilen Augsburgs und wirkt bis heute angenehm bodenständig. Kleine Gassen, historische Häuser und eine fast dörfliche Atmosphäre prägen das Viertel, das sich perfekt für einen entspannten Spaziergang eignet.

Hier zeigt sich Augsburg fernab der großen Plätze und Prachtbauten. Viele Ecken wirken unaufgeregt und genau das macht den Reiz der Jakobervorstadt aus. Wer sich Zeit nimmt, entdeckt kleine Details, versteckte Innenhöfe und ruhige Straßenzüge, die einen schönen Kontrast zur belebten Altstadt bilden.

18. Textilviertel Augsburg – Industriekultur trifft Moderne

Das Textilviertel erzählt ein weiteres wichtiges Kapitel der Augsburger Stadtgeschichte. Über Jahrhunderte hinweg war Augsburg ein bedeutendes Zentrum der Textilindustrie. Entlang der Lechkanäle entstanden Fabriken, Spinnereien und Arbeiterquartiere, die das Viertel bis heute prägen.

Charakteristisch sind die ehemaligen Industriegebäude aus Backstein, großzügige Fabrikhallen und die enge Verbindung zum Wasser, das einst als Antriebskraft diente. Heute hat sich das Textilviertel stark gewandelt. Historische Bauten werden modern genutzt, kreative Einrichtungen und Museen haben hier ihren Platz gefunden. Besonders sehenswert ist das staatliche Textil- und Industriemuseum, das die industrielle Vergangenheit Augsburgs anschaulich vermittelt.

Das Textilviertel zeigt Augsburg von einer ganz anderen Seite als Dom oder Rathaus. Es steht für Wandel, Innovation und den gelungenen Umgang mit industriellem Erbe und ergänzt die klassischen Augsburg Sehenswürdigkeiten um eine spannende, moderne Facette.

19. Botanischer Garten Augsburg – grüne Auszeit vom Stadttrubel

Der Botanische Garten Augsburg ist eine der schönsten grünen Oasen der Stadt und ideal, um nach dem Stadtspaziergang zur Ruhe zu kommen. Auf weitläufigen Wegen lassen sich verschiedene Themengärten, Pflanzen aus aller Welt und liebevoll gestaltete Bereiche entdecken.

Ein besonderes Highlight ist der Japanische Garten, der mit klaren Linien, Wasserflächen und ruhiger Atmosphäre einen schönen Kontrast zur europäischen Gartenkunst bildet. Er lädt dazu ein, bewusst langsamer zu werden und die Umgebung wirken zu lassen.

Der Botanische Garten eignet sich perfekt für einen entspannten Spaziergang, eine kurze Pause im Grünen oder als ruhiger Programmpunkt an einem zweiten Tag in Augsburg.

20. Wittelsbacher Park – entspannte Auszeit im Grünen

Der Wittelsbacher Park ist einer der größten und beliebtesten Parks in Augsburg und bietet nach dem Stadtrundgang eine wohltuende Pause im Grünen. Weitläufige Wiesen, alte Bäume und ruhige Wege machen ihn zu einem idealen Ort, um die vielen Eindrücke der Stadt entspannt ausklingen zu lassen.

Der Park liegt etwas außerhalb der Altstadt, ist aber gut erreichbar und lässt sich hervorragend mit einem Besuch im Botanischen Garten oder im Zoo Augsburg kombinieren. Gerade an warmen Tagen wird der Wittelsbacher Park gern von Einheimischen genutzt, sei es für einen Spaziergang, ein Picknick oder einfach zum Abschalten.

Als letzte Station deiner Augsburg Sehenswürdigkeiten zeigt der Park noch einmal eine andere Seite der Stadt. Weniger Geschichte, weniger Trubel, dafür viel Raum zum Durchatmen. Genau deshalb eignet sich der Wittelsbacher Park perfekt als Abschluss eines erlebnisreichen Augsburg-Besuchs oder als entspannter Programmpunkt an einem zweiten oder gar dritten Tag.

Nach so viel Kultur, Geschichte und Bewegung wird es nun Zeit, sich einem weiteren Highlight der Stadt zu widmen. Denn Augsburg lässt sich nicht nur wunderbar erlaufen, sondern auch hervorragend genießen. Im nächsten Abschnitt zeigen wir dir unsere Restaurant- und Café-Tipps in Augsburg.

Restaurants & Cafés in Augsburg – schwäbische Küche genussvoll erleben

Nach all den Sehenswürdigkeiten, Eindrücken und Kilometern zu Fuß wird es Zeit, Augsburg auch kulinarisch zu entdecken. Denn die Stadt hat weit mehr zu bieten als historische Bauwerke und UNESCO-Welterbe. Zwischen traditioneller schwäbischer Küche, modernen Interpretationen regionaler Klassiker und einer vielfältigen Café-Szene zeigt sich Augsburg von einer besonders genussvollen Seite.

Typische Gerichte wie Käsespätzle, Maultaschen oder Zwiebelrostbraten gehören hier genauso dazu wie kreative Restaurants mit saisonaler Küche und gemütliche Cafés für eine entspannte Pause zwischendurch. Egal ob schnelles Mittagessen, ausgedehntes Abendessen oder Kaffeestopp beim Stadtbummel – gutes Essen gehört zu einem gelungenen Augsburg-Städtetrip einfach dazu.

Im Folgenden zeigen wir dir unsere persönlichen Restaurant- und Café-Tipps in Augsburg, von bodenständig bis modern, von klassisch schwäbisch bis überraschend kreativ.

☕ Restaurant- und Café-Empfehlungen in Augsburg

🍽️ Restaurants & traditionelle Küche

  • Altstadtgasthaus Bauerntanz: Echtes Augsburger Traditionslokal mit klassischer schwäbischer und regionaler Küche. 👉 Hier kannst du Klassiker wie Kässpatzen, Maultaschen oder Schweinebraten genießen – typisch Augsburg eben!
  • Wirtshaus am Dom: Mischung aus schwäbisch-bayerischer Küche mit lokalen Spezialitäten.
  • Das Wirtshaus unter dem Bogen: Regionales Wirtshaus mit modern interpretierten schwäbisch-bayerischen Gerichten. 👉 Perfekt für alle, die die traditionelle Küche etwas moderner erleben möchten!
  • Ratskeller Augsburg: Im historischen Kellergewölbe direkt am Rathausplatz gelegen, bietet dieser Klassiker süddeutsche und schwäbische Küche in gemütlicher Atmosphäre. 👉 Ideal für ein deftiges Mittagessen oder ein Abendessen mit Augsburger Flair.

☕ Cafés & süße Pausen

Wer Lukas und mich auf unseren Reisen schon länger begleitet weiß, wie sehr wir es lieben neue Cafés in neuen Orten zu testen. Unsere Lieblingscafés in Augsburg sind:

  • Café Dreizehn: Unser Lieblingscafé in Augsburg für Brunch, vegane Gerichte und leckeren, hausgemachten Kuchen!
  • Emmi’s Kitchen: Ebenfalls ein trendiges, veganes Café mit super leckeren Bowls und Burgern!
  • Café Max: Modernes Café mitten in der Altstadt auf der Maximilianstraße – ideal als Stärkung beim Stadtbummel!
  • Cosmos-Heart Café: Kleines, stylisches Café mit vegetarischen Snacks, Brownies und Bagels.

Wer zudem gerne in das Augsburger Nachtleben eintauchen würde, aber keine Lust hat, die besten Clubs der Stadt alleine zu entdecken, kann sich einer geführten Kneipentour Einheimischen anschließen und Augsburg auf diese Weise gemeinsam unsicher machen ;-):

➽ Pubcrawl Augsburg: Tour durch die besten Bars und Clubs der Stadt* (ab 17 Euro)

👉Fazit: Warum Augsburg für mich immer eine Reise wert ist

Augsburg ist eine Stadt, die auf den ersten Blick überrascht und auf den zweiten Eindruck überzeugt. Die Mischung aus jahrtausendealter Geschichte, UNESCO-Welterbe, lebendiger Stadtkultur und vielen grünen Rückzugsorten macht Augsburg zu einem Reiseziel, das weit mehr bietet als klassische Sehenswürdigkeiten.

Besonders schätze ich die Vielseitigkeit der Stadt. Augsburg wirkt historisch, ohne schwer zu sein, lebendig, ohne hektisch zu wirken, und abwechslungsreich, ohne unübersichtlich zu werden. Ob beim Spaziergang durch die Altstadt, entlang der Lechkanäle, auf der Maximilianstraße oder in ruhigeren Vierteln wie dem Textilviertel, überall zeigt sich eine andere Facette der Stadt.

Hinzu kommt die angenehme Mischung aus Kultur, Natur und Genuss. Schwäbische Küche, gemütliche Cafés und grüne Oasen wie der Botanische Garten oder der Wittelsbacher Park sorgen dafür, dass sich ein Städtetrip nach Augsburg nicht anstrengend, sondern entspannt anfühlt. Genau deshalb eignet sich Augsburg sowohl für einen intensiven Tagestrip als auch für ein ganzes Wochenende mit Zeit zum Entdecken.

Ganz gleich zu welcher Jahreszeit man Augsburg besucht, die Stadt hat ihren eigenen Charakter. Und genau das macht sie für mich zu einem Ort, an den man nicht nur einmal reist, sondern immer wieder gerne zurückkehrt.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Augsburg

1. Wie komme ich am besten nach Augsburg?

Augsburg ist hervorragend angebunden und lässt sich sowohl mit der Bahn (auf Bahn.de findest du die passende Zugverbindung*) als auch mit dem Auto unkompliziert erreichen. Besonders bequem ist die Anreise mit dem Zug, da der Bahnhof zentral liegt und du von dort aus schnell in der Altstadt bist. Von München aus erreichst du Augsburg in etwa 1 Stunde mit dem Auto oder knapp 20 Minuten mit dem Zug, was die Stadt ideal für einen Tagesausflug oder ein Wochenende macht.

2. Wo kann ich in Augsburg am besten Parken?

Es empfiehlt sich, das Auto nicht direkt im Zentrum, sondern in einem Parkhaus außerhalb abzustellen. Wir parken meistens im Parkhaus City-Galerie Augsburg. Von dort aus bist du innerhalb weniger Schritten mitten in der Augsburger Altstadt.

3. Wie bewege ich mich in Augsburg am besten fort?

Augsburg lässt sich hervorragend zu Fuß erkunden. Die Altstadt ist kompakt, viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Gehminuten auseinander. Für längere Strecken oder Ausflüge in andere Stadtteile stehen dir Busse des öffentlichen Nahverkehrs zur Verfügung. Auch mit dem Fahrrad bist du in Augsburg sehr gut unterwegs. Die Stadt gilt als fahrradfreundlich und eignet sich ideal für entspannte Touren.

4. Wie viele Tage sind für einen Augsburg Städtetrip ideal?

Für einen ersten Eindruck reicht bereits ein Tag, um die wichtigsten Highlights der Altstadt zu sehen. Deutlich entspannter wird es jedoch mit zwei Tagen, da du dann neben den klassischen Sehenswürdigkeiten auch Zeit für Cafés, Brauhäuser und Spaziergänge hast.
Wenn du zusätzlich Ausflüge ins Augsburger Umland planst oder Augsburg bewusst langsam genießen möchtest, sind drei Tage ideal.

5. Was ist die beste Reisezeit für einen Städtetrip nach Augsburg?

Die beliebteste Reisezeit für Augsburg liegt zwischen Frühling und Herbst. In diesen Monaten sind die Temperaturen angenehm, die Stadt wirkt lebendig und besonders Spaziergänge durch die Altstadt machen dann richtig Spaß.
Der Sommer bringt viel Atmosphäre, kann aber auch etwas voller werden. Wer es ruhiger mag, reist am besten im späten Frühling oder frühen Herbst.

6. Lohnt sich ein Augsburg Städtetrip im Winter?

Auch im Winter ist Augsburg absolut einen Besuch wert. Vor allem in der Adventszeit. Der Augsburger Christkindlesmarkt verwandelt die Innenstadt in eine stimmungsvolle Kulisse mit Lichtern, Buden und Glühweinduft. In Kombination mit historischen, leuchtenden Gassen und gemütlichen Wirtshäusern entsteht gerade im Winter ein ganz besonderer Charme, der Augsburg zu einem tollen Ziel für einen kurzen Winter-Städtetrip macht.


Du warst schon einmal in Augsburg, wie hat es dir gefallen?

Welche Orte haben dich hier verzaubert? Hast du Geheimtipps oder vielleicht eine Frage zur Anreise oder benötigst du eine Unterkunft? Schreib es uns in die Kommentare! Wir sind gespannt!


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Franziska Grötsch ist Reisebloggerin und Reisebuchautorin aus Leidenschaft. Nach Abschluss ihres Master of Science arbeitete die gebürtige Würzburgerin als technische Projektleiterin in einem Automobilkonzern, bevor sie 2022 ihrem Traum einer Open-End-Weltreise folgte. Kurz darauf erschien ihr erster eigener Reiseführer über die Inselgruppe Französisch-Polynesien, ein 650-seitiger Reiseführer über Südafrika und publiziert vom Reisebuch-Verlag DuMont, der Reiseführer Südsee. Vom Bodensee über die Seychellen, Sri Lanka, Vietnam, Indonesien bis nach Australien und weiter in die Südsee: auf ihrem Blog www.ourtravelwanderlust.de und ihrem Instagram-Kanal @our.travel.wanderlust berichtet sie authentisch und echt über ihre kleine und großen Abenteuer.

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